Sirene heult am Kaiserlei-Kreisel

Offenbach - (ale) Um 0.35 Uhr begann die Sirene auf dem ehemaligen Siemens-Hochhaus, am westlichen Ende der Berliner Straße zu heulen.

Viele Offenbacher schreckte gegen halb 1 Uhr ein auf- und abschwellender Heulton aus dem Schlaf - Ältere erinnerte er an die Nächte der Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg. Um 0.35 Uhr begann die Sirene auf dem ehemaligen Siemens-Hochhaus, am westlichen Ende der Berliner Straße zu heulen. Unglück oder Katastrophe dazu gab es jedoch nicht: „Halb Offenbach war wach, passiert ist aber zum Glück nichts“, beruhigt Ingbert Zacharias. Der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Südosthessen hat aber Verständnis für die Aufregung. „Viele beunruhigte Offenbacher haben bei uns angerufen, und das ist auch in Ordnung so. Es hätte ja alles mögliche passiert sein können, am Kaiserlei-Kreisel und auf Frankfurter Seite ist viel Industrie angesiedelt. Und der Alarm ist ja zur Warnung bei größeren Unglücken gedacht.“

Nicht einfach, jemanden mit Schlüssel zu finden

Bis wieder Ruhe war, hat es allerdings eine Weile gedauert - es war nicht einfach, jemanden mit Schlüssel in den Offenbacher Westen zu bekommen. „Das Haus steht ja leer. Um 1.45 Uhr hatten wir endlich einen Schlüsselberechtigten, der den Schalter im Pförtnerhäuschen umlegen konnte“, sagt Zacharias. Was den Alarm ausgelöst hat, ist unklar; die Polizei geht von einem technischen Defekt aus.

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