Sonnige Zeiten für Schneckenberg?

Offenbach - (mcr) Offenbachs SPD-Fraktion will prüfen lassen, ob der Schneckenberg als Standort für die Sonnenenergiegewinnung in Frage kommt. Die Frage, die Manfred Schaefer in unserer Zeitung aufgeworfen hatte, sei eine fundierte Antwort wert, schreibt die Vorsitzende des SPD-Fraktionsarbeitskreises Umwelt, Planen und Bauen, Ulla Peppler.

An grundsätzlichen Argumenten für eine Photovoltaik-Anlage auf dem Areal der ehemaligen Deponie Grix mangele es nicht. In den letzten Jahren seien bereits größere Anlagen in Offenbach errichtet worden. Auf dem Ledermuseum beispielsweise, auf der ESO-Wertstoffhalle, GBO-Gebäuden und dem OVB-Busdepot. Außer solchen teils über den Verkauf von Anteilsscheinen an Bürger finanzierten Anlagen seien auch Schul- und Turnhallendächer an Solarfirmen verpachtet worden. „Diesen Weg sollten wir verfolgen“, betont Peppler.

Der Schneckenberg könne für die solare Stromerzeugung gut geeignet sein, glaubt sie: „In Zusammenarbeit mit dem Stadtdienstleister ESO, der die Zuständigkeit für die ehemalige Deponie übernommen hat, sollte die Stadt daher prüfen lassen, ob die Gewinnung von Sonnenenergie möglich ist und wie diese umgesetzt werden könnte.“ Und auch der am Schneckenberg ansässige Offenbacher Verwaltungs- und Organisationsverein (OVO) solle in die Planungen mit einbezogen werden. Ausgeschlossen werden müsse natürlich, dass beispielsweise der Flugverkehr von den Solarelementen geblendet werde.

Bei der Identifizierung von geeigneten Flächen für Solarstromerzeugung im Stadtgebiet setzt die SPD-Fraktion auf das vom Stadtverordneten Erich Strüb angeregte Solarpotenzialkataster.

Rubriklistenbild: © Thomas Meier

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