Haushalt in Offenbach

Sparvorschläge: Belegte Brötchen werden gestrichen

Offenbach - Magistratsmitglieder müssen sich künftig ihre Butterstulle selber schmieren: Den Sparplänen der Stadt fallen auch die belegten Brötchen der Politiker zum Opfer. Wieviel Geld die Stadt durch diese Maßnahme spart, ist allerdings nicht bekannt.

Die Stadt Offenbach spart - auch an der Ernährung ihres Magistrats. Den drei hauptamtlichen Mitgliedern wurden mit sofortiger Wirkung die belegten Sitzungsbrötchen gestrichen, wie Oberbürgermeister und Kämmerer Horst Schneider (SPD) bei der Vorlage des neuen Etatentwurfs 2013 heute berichtete. Schneider hatte den ersten Entwurf zurückgezogen, um zusätzliche Sparvorgaben der Kommunalaufsicht zu erfüllen.

Gestrichen wurden insgesamt Ausgaben von 9,2 Millionen Euro. Unter anderem legt die Stadt Investitionen auf Eis. Zudem kalkuliert sie mit höheren Einnahmen. Der Haushaltsentwurf weist für das kommenden Jahr ein Defizit von knapp 58 Millionen Euro aus, ursprünglich waren 77 Millionen Euro Miese veranschlagt. Offenbach will unter den kommunalen Rettungsschirm des Landes schlüpfen.

dpa

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