Spaß im Hangelwald

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So macht das Spielen Freude: Die neuen Geräte auf dem sanierten Spielplatz in der Tempelseeanlage wurden von den Kindern gleich ausprobiert.

Offenbach - (mad) Rund fünfhundert Kinder wohnen rechts und links des Brunnenweges. Nach fünf Monaten Pause können sie auf dem Spielplatz in der Tempelseeanlage wieder spielen.

Seit Februar wurde auf der idyllisch gelegenen 1 500 Quadratmeter großen Fläche in naturnaher Umgebung gebaut. Die abgenutzten Geräte und marode Einfassungen erfüllten nicht mehr die heutigen Ansprüche. Rund 90 000 Euro kostete die Sanierung.

Alle Stationen auf dem neuen Platz verbindet ein geschlängelter Hügel. Entlang dieser modellierten Erdschlange, die bis zu 1,80 Meter hoch ist, befindet sich eine Abfolge von Nischen mit den einzelnen Spielangeboten. Am westlichen Anfang sind die Kletter- und Sandspielangebote für Kinder bis zehn Jahre; mit einer Wand aus Findlingen, einem Hangelwald aus Robinienstämmen, Tauen sowie einem Sandbagger. Es folgen ein Spieltunnel und ein „Klettercanyon“.

Am östlichen Ende befindet sich jetzt ein Streetballplatz auf farbigem Beton mit einem Korb, der für ältere Kinder gedacht ist. Auch die Oberfläche des angrenzenden Bolzplatzes wurde saniert, seine Spielplatzfläche geringfügig verkleinert und gedreht.

Oberbürgermeister Horst Schneider bezeichnet die verbauten 90 000 Euro als „gut investiertes Geld“. Zum einen benötigten Kinder in einer dicht besiedelten Stadt Bewegung. Zum anderen sei eine gute, zeitgemäße Gestaltung von Spielplätzen für alle Altersgruppen natürlich auch ein gutes Argument, um Familien an die Stadt zu binden.

Ziel der Planung, so Schneider weiter, sei auch eine naturnahe Gestaltung des Platzes gewesen.

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