Planungen zur Verkehrsregelung abgeschlossen

Sperrung am Wilhelmsplatz doch noch für Sommer angepeilt

Ist zuversichtlich, dass die testweise Sperrung noch im Sommer klappt: Paul-Gerhard Weiß.
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Ist zuversichtlich, dass die testweise Sperrung noch im Sommer klappt: Paul-Gerhard Weiß.

Offenbach – Wann die seitlichen Straßen des Wilhelmsplatzes testweise an Markttagen gesperrt werden, ist noch immer offen. Nachdem vom Stadtparlament der entsprechende Beschluss gefasst worden war, hatte Oberbürgermeister Felix Schwenke die Erwartungen auf dessen baldige Umsetzung zunächst gedämpft und die Sperrung aufgrund des Aufwands für eine begleitende Bürgerbefragung erst für den Herbst in Aussicht gestellt.

Planungsdezernent Paul-Gerhard Weiß macht nun Hoffnung, dass es doch früher klappen könnte. „Es wird nicht gleich morgen geschehen, aber wird sind guter Dinge und uns auch alle einig, dass es noch im Sommer passiert“, berichtet er vom letzten Stand der Dinge. Was seine und Zuständigkeit des Ordnungsdezernenten Peter Freier angehe, könne es sogar relativ schnell gehen.

Nach einer Begehung der Örtlichkeiten mit der Straßenverkehrsbehörde ist laut Weiß Folgendes geplant: Die Parkflächen im Süden des Wilhelmplatzes können weiter über Wilhelm- und Bleichstraße angefahren werden. Die Sperrung der östlichen Seitenstraße erfolgt demgemäß erst nach der Einfahrt auf den Parkplatz. Ebenso bleibt die Ausfahrt auf die westliche Seitenstraße Richtung Bleichstraße gewährleistet. Unterm Strich werden so in der Testphase nur kleine Teile der Seitenstraßen weiter für den Autoverkehr frei sein.

Weil der Wilhelmsplatz während der Sperrung von der Bieberer Straße aus mit dem Auto nicht mehr erreichbar sein wird, ist in der Testphase eine Alternativ-Route vorgesehen: Für den Verkehr aus Richtung Marktplatz wird auf der Waldstraße die Möglichkeit zum Linksabbiegen in die Bleichstraße Richtung Wilhelmsplatz ermöglicht.

Noch in der Diskussion und über das Stadium eines Vorschlags noch nicht hinausgekommen ist die Regelung der Parkdauer auf den südlichen Stellflächen. Bislang gilt abgesehen vom Anwohnerparken: Von 8 bis 19 Uhr darf dort zwei Stunden geparkt werden, in der übrigen Zeit gibt es keine Beschränkung. In der Testphase soll nun die Parkdauer von 8 bis 18 Uhr auf eine Stunde begrenzt werden. Im Übrigen gelten die bisherigen Regeln. Damit soll den motorisierten Marktbesuchern Rechnung getragen werden; zugleich könnten Gäste der Restaurants rund um den Wilhelmsplatz eine Stunde früher ohne zeitliche Begrenzung parken, so Weiß.

Was die Bürgerbefragung angeht, kann Weiß berichten, dass der OB diese zusammen mit der OSG intensiv vorbereitet.

Von Matthias Dahmer

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