Nicht gut beschildert

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Eine bessere Beschilderung in der Kaiserstraße hätte es den Autofahrern während der Sperrung der Kreuzung Kaiser-/Bettina-/Mainstraße einfacher machen können, meinen Anwohner.

Offenbach (tk) - Zeitungsleser waren informiert und konnten das Nadelöhr meiden. Andere mussten Behinderungen ertragen, die sich durch Sperrung eines neuralgischen Punkts ergaben: Zwei Tage war die Kreuzung Kaiser-/Bettina-/Mainstraße wegen Umbaus gesperrt.

Das bedeutete besonders am Samstag ein höheres Aufkommen für die Berliner Straße. Der Verkehr aus der Mainstraße in Richtung Brücke musste einen großräumigen Umweg über Schlossstraße und Berliner in Richtung Kaiserlei in Kauf nehmen. Wer aus Frankfurt über die Carl-Ullrich-Brücke nach Offenbach gelangen wollte, konnte nur in den Nordring abbiegen.

Der Polizei waren gestern aber keine Störungen bekannt, die über das zu erwartende Stau-Maß hinausgingen.

Folgt man den Beobachtungen von Anwohnern, ließ die Beschilderung in der Kaiserstraße zu wünschen übrig.

Bewohner des Hauses Kaiserstraße 103 berichten, die Sperrung sei für Autofahrer, die aus Richtung Berliner kamen, nicht zu erkennen gewesen. Sie wurden Zeuge von gefährlichen Wendemanövern und Fahrten gegen die Einbahnstraße kurz vor der Kreuzung. Tatsächlich schien ein einziges, in Höhe Büsingpark aufgestelltes, Schild sei kaum ausreichend. Den Verkehrsteilnehmern wurde nicht deutlich genug gemacht, dass sie besser von der Kaiser- in die Goethestraße abbiegen sollten. Stattdessen wurden sie in eine Sackgasse gelockt und mussten wenden.

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