Offenbach investiert

Spielplatz für die Kleinsten

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Die Schaukel im Urwald-Stil an der JFK-Promenade probiert Cristiano aus.

Offenbach - Die Offenbacher Bevölkerung ist jung. Aus dem städtischen Investitionsprogramm fließt daher jeder zweite Euro in die Sanierung und Erweiterung von Schulen und Kitas.

Eine große finanzielle Bürde, aber eine notwendige, so Oberbürgermeister Horst Schneider: „Der Nachwuchs braucht in einer dicht besiedelten Stadt wie Offenbach qualitativ gut ausgestattete Spielplätze, um sich austoben zu können.“.

Jessica und Tara freuen sich über einen Sandbagger im Martin-Luther-Park.

Im Stadtteil Waldhof fehlten bislang ausreichend Spielmöglichkeiten. Während gestern der Bolzplatz an der Ottersfuhrstraße wieder freigegeben wurde (dazu Bericht auf dieser Seite), entsteht wenig entfernt ein ganz neuer Spielplatz für Kleinkinder. Ihr Bewegungsradius ist am stärksten eingeschränkt. Während größere Kinder mit Roller oder Rad mobil sind, sind die Jüngsten, meist mit ihren Eltern unterwegs, auf Spielmöglichkeiten in fußläufiger Entfernung angewiesen. Mitte April beginnen am westlichen Buchenweg neben dem Lärmschutzwall an der B 448 die Arbeiten für eine neue, 400 Quadratmeter große Anlage, die ausschließlich für Kleinkinder konzipiert ist.

Auf dem Areal entstehen zwei Spielorte

Auf dem Areal entstehen zwei Spielorte, die über einen zentralen Aufenthaltsbereich verbunden sind. Gebaut werden eine Kletteranlage mit Seilnetzen, Holzpodeste und ein Rutsche sowie eine Sandspielzone mit Spielpodium, Sandaufzug und Schütten.

Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren sollen sich dort wohlfühlen und vielfältige Anreize finden. Zur Ausstattung gehören Parkbänke, Fahrradständer und Abfallbehälter. Ein Zaun grenzt den Spielplatz ab. Daneben wird eine etwa 80 Quadratmeter große Rasenfläche adäquat hergerichtet.

Anlage kostet 80.000 Euro

Die Anlage kostet 80.000 Euro. Bis Ende Mai müssen die Anwohner mit Lärmbelästigungen rechnen. Auch bleiben vorübergehend einige Parkplätze gesperrt. „Im Widerspruch zur ursprünglichen Planung musste der ESO leider vor einigen Wochen eine große Weide und kleinere Bäume fällen“, so Schneider. Das Gehölz sei nicht mehr standsicher gewesen. „Es werden aber neue Bäume gepflanzt, um die Lücken zu schließen.“

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