Spielplatz im Nordend wird aufgemöbelt

Altersgerechte Einteilung

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Der in die Jahre gekommene Spielplatz an der Johannes-Morhart-Straße, einer der größten in der Stadt, wird für 325 000 Euro saniert.

Offenbach - Der Spielplatz an der Johannes-Morhart-Straße ist der größte und wichtigste Freizeitort für Kinder im Nordend – auch aufgrund seiner zentralen Lage gegenüber dem Jugendzentrum und der Kita 16.

Nach einem Beschluss in der jüngsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wird das Gelände für 325.000 Euro saniert und umgestaltet. Dabei sollen die in einem Workshop geäußerten Wünsche und Vorstellungen mit einfließen. Mit einer Gesamtfläche von mehr als 3 300 Quadratmetern zählt der Spielplatz zu den größten in Offenbach. Anfang der 80er Jahre eingerichtet, weist er deutliche Abnutzungserscheinungen auf. Im Lauf der vergangenen Jahre mussten immer mehr Geräte ersatzlos abgebaut werden, so dass es mittlerweile nur noch entlang der Straße attraktive und zeitgemäße Angebote gibt.

2006 hatten Kinder und Jugendliche des Jugendzentrums Nordend einen Workshop veranstaltet, bei dem die Teilnehmer ihre Wünsche für den Spielplatz äußerten. In einem gemeinsamen Prozess wurden diese Wünsche in ein Grobkonzept transferiert – auf dieser Basis steht die Sanierung und Umgestaltung von Teilflächen bevor.

Einteilung in Altersklassen

Konkret geplant ist die Einteilung in Altersklassen. So sollen die bestehenden Angebote für Kleinkinder im vorderen, straßenseitigen Gelände erhalten bleiben. Der mittlere Abschnitt soll als Quartierstreffpunkt sowie Spielzone für Kinder mittleren Alters aufgewertet werden. Und das hintere, rückwärtige Areal soll Anreize für ältere Kinder bieten. Die Erschließung durch einen Rundweg bleibt erhalten und bietet Möglichkeiten, neue Spielangebote entlang des Wegs einzurichten. Aufgrund des begrenzten Budgets ist es nicht möglich, den gesamten Platz mit Spielgeräten zu bestücken.

Das Sand-Wasserspiel, 2006 in einem Beteiligungsprojekt entstanden, bleibt erhalten, ebenso die runde Sandspielfläche. Der nicht mehr zu erkennende zentrale Platz soll durch eine gepflasterte Kreisfläche mit einer Einfassungs-Sitzmauer aus Steinquadern kenntlich gemacht werden. Für eine bessere Erschließung soll auch der Weg bis zur Johannes-Morhart-Straße künftig mit diesem Material gepflastert werden.

Südlich des Platzes entsteht ein Balancierpfad mit Niedrigseilelementen. Neben einem neu anzulegenden Rasen, der für freies Spiel Platz bietet, soll eine Kletterfelsenkombination geschaffen werden. Die Kunstfelsen, die zum Teil eine Höhe von bis zu drei Metern aufweisen, bieten Jugendlichen Gelegenheit zum Bouldern und zum Kräftemessen.

nn

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