Bund der Steuerzahler

Stadion im Schwarzbuch der Verschwendung

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Offenbach - Das neue Stadion auf dem Bieberer Berg ein Beispiel für die Verschwendung von Steuergeldern: Der Bund der Steuerzahler hat das Fußballstadion in seinem Schwarzbuch als Beispiel für Steuerverschwendung aufgeführt.

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) hat in seinem neuen Schwarzbuch auch die Verschwendung von Steuergeldern rund um den Bau und Betrieb des Fußball-Stadions von Kickers Offenbach kritisiert. Der Verband rechnet in seinem heute in Berlin vorgestellten Bericht vor, dass das Insolvenzverfahren und der Zwangsabstieg des hochverschuldeten Traditionsclubs für die Stadt Offenbach erhebliche Folgen habe.

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So wurde die jährliche Stadionmiete von 525.000 auf 200.000 Euro reduziert, damit der OFC wenigstens einen Etat für die viertklassige Regionalliga auf die Beine stellen konnte. Außerdem bedeute der Insolvenzantrag laut BdSt ganz grundsätzlich einen Forderungsverlust für die Stadt, da sie einer der größten Gläubiger der Kickers sei.

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Die hohen Bau- und Betriebskosten des Stadions sind einer der Gründe für die massiven finanziellen Probleme des OFC. Der Bund der Steuerzahler hatte bereits 2009 angeprangert, dass bei Kickers Offenbach und beim FSV Frankfurt zeitgleich an der teuren Errichtung zweitligatauglicher Stadien gearbeitet werde, anstatt einfach ein Stadion für beide Vereine zu bauen.

(dpa)

Grundstein für das neue Stadion

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