„Keine Stadt hat so viel Stadion für so wenig Geld“

Offenbach (mt) - Das Sparda-Bank-Hessen-Stadion steht, ab Mittwoch (18. Juli) rollt der Fußball. Ein Thema, das im Vorfeld auch die Kommunalpolitiker von SPD und CDU beschäftigt hat.

OFC: Festakt zur Fertigstellung des Stadions

Mit einem Festakt für geladene Gäste wurde die Fertigstellung des Sparda-Bank-Hessen-Stadions vom OFC gefeiert. Die Stadionbauer haben den Zeitplan der Bauarbeiten exakt eingehalten. Die große Feier mit den Fans steigt am 18. Juli beim Eröffnungsspiel zwischen dem OFC und Bayer Leverkusen.

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„Die Anstrengungen haben sich gelohnt“, freut sich die SPD-Stadtverordnete Andrea Rupp über die Fertigstellung des Stadions am Bieberer Berg. Lange habe die Politik verhandelt, lange sei gebaut worden, „nun können die Zuschauer das Stadion in voller Pracht erleben“. Rupp hat als Mitglied im Ausschuss Umwelt, Planen, Bauen alle Phasen begleitet.

Die Kickers seien für Image und Lebensgefühl der Offenbacher nicht zu unterschätzen, meint sie. „Die Mannschaft sorgt für einen hohen Bekanntheitsgrad der Stadt, die Bevölkerung fiebert mit.“ Deshalb habe sich die SPD stets für Sanierung oder Neubau stark gemacht. Die Situation sei nicht mehr vertretbar gewesen. Das gelte zum Beispiel für die Substanz der Tribünen und die Sanitäreinrichtungen.

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Dabei sei man sparsam vorgegangen. „Keine Stadt hat so viel Stadion für so wenig Geld.“ Jetzt sei dieses für weitere Zielgruppen attraktiv, etwa für Familien mit Kindern. Rupp hofft auf den Aufstieg des OFC in die Zweite Liga: „Dann können noch mehr Fernsehzuschauer unser schönes Stadion sehen...“

Derweil beklagt Stadtverordneter Roland Walter namens der CDU-Fraktion, dass die Parkplätze bei weitem nicht reichten, und will vom Magistrat wissen: Welche Flächen wurden zum Parken ausgewiesen? Wie viele Parkplätze sind pro Teilstück vorgesehen? Welche stehen schon zur Verfügung, welche noch nicht? Bis wann sollen die vorgesehenen Parkplätze errichtet werden, was ist noch umzusetzen und bis wann? Wie hoch sind die Kosten für die noch zu realisierenden Parkplätze, wie hoch diejenigen für notwendige Zusatzmaßnahmen?

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