Stadt attraktiver zum Fluss hin öffnen

Offenbach - (tk) „HEGISS“ macht’s möglich: Bundes- und Landesmittel der „Hessischen Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt“ decken den Löwenanteil der Kosten, für die sich die Stadt Offenbach schönere und lebenswertere Gefilde zwischen Fluss und Durchgangsstraße leistet. 685 000 Euro sind für einen sanierten „Mainuferpark“ veranschlagt, an der Stadt bleiben 30 Prozent, 205 000 Euro, hängen.

Heute beginnen die Bauarbeiten. Jenseits des Damms wird zwischen Karl- und Friedhofstraße gerodet, gebaggert und geschaufelt. Plätze und Wege werden neu angelegt, die Freiflächen gestaltet. Bis Juni 2009 müssen Fußgänger und Radfahrer deshalb mit Behinderungen rechnen. Sonnenanbeter sollten im Frühjahr einige Meter Main abwärts ziehen, denn es wird auf insgesamt 16 500 Quadratmeter gearbeitet. Die künftige Größe der Spiel- und Sportflächen beträgt etwa 1200 Quadratmeter, die neuen Rasen- und Pflanzflächen sind etwa 9300 Quadratmeter groß, 6000 Quadratmeter Wege werden umgebaut.

Viele Offenbacher, besonders aus der benachbarten Innenstadt, verbringen ihre Freizeit am Main. Sie joggen, radeln, faulenzen oder lesen. Es ist schon lange ein Wunsch von Oberbürgermeistern und Planungsdezernenten, die Stadt stärker zum Fluss hin zu öffnen. OB Horst Schneider: „Ein attraktives Mainufer steigert die Wohnqualität in der Umgebung.“ Die Investitionen der vergangenen Jahre hätten sich gelohnt, glaubt er: „Die Offenbacher entdecken das Ufer wieder für die Naherholung. Gerade für Kinder ist der Fluss ein ideales Revier zum Spielen und Toben.“

Deshalb wird jetzt bei dem Projekt auch dem Bewegungsdrang der Kleinen besonders Rechnung getragen. Die beiden vorhandenen Spielplätze werden zu einem großen zusammengelegt. Sportmöglichkeiten, wie beispielsweise ein Feld für Straßenfußball, kommen hinzu.

HEGISS und das städtische Referat Stadtgestaltung werden Jungen und Mädchen aus der östlichen Innenstadt einladen, die Fläche mitzugestalten.

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