Stadt übergibt Notunterkunft am Kaiserlei

Ende des Flüchtlingseinsatzes für lokale Hilfskräfte naht

Offenbach - Knapp vier Wochen nach Eingang des Einsatzbefehls an den Offenbacher Katastrophenschutz zeichnet sich ein Ende des Flüchtlingseinsatzes der lokalen Hilfskräfte ab.

Bereits am Montag erfolgte die Übergabe der bislang als kommunale Notunterkunft betriebenen Gewerbehalle am Kaiserlei an das Regierungspräsidium Darmstadt. Dies erklärte die Stadt Offenbach heute in einer Pressemitteilung. Die Einrichtung wird seither in der Verantwortung des Regierungspräsidiums vom Hessischen Landesverband des Arbeiter-Samariter-Bundes betrieben.

Wie der Leiter der Offenbacher Feuerwehr, Uwe Sauer, heute berichtete, ist zusammen mit der Notunterkunft an der Edith-Stein-Schule inzwischen die angestrebte Kapazität von 1000 Betten in Offenbach erreicht worden. Die Stadt arbeite nun mit Hochdruck daran, kurzfristig auch die Notunterkunft in der Turnhalle der ESS aufzulösen. Sobald die noch fehlenden Stockbetten in die Gewerbehalle am Kaiserlei angeliefert werden, könne der Rückbau der Turnhalle beginnen. Vorrausichtlich nach den Herbstferien dürfte dann auch der Sportunterricht wieder aufgenommen werden.

Flüchtlingsunterkunft am Kaiserlei: Bilder

Der Rückbau der Notunterkunft an der Anne-Frank-Schule ist inzwischen abgeschlossen. Über die Aufnahme des Sportunterrichts dort entscheidet die Schulleitung. Nach Auflösung aller kommunalen Notunterkünfte kann auch der anhaltende Einsatz der lokalen Katastrophenschutzkräfte sowie der Bundeswehr beendet werden.

dani

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion