Beschädigung öffentlichen Eigentums

Stadt stellt Strafanzeige nach irrer Treppenfahrt in Offenbach

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Offenbach - Die Stadt Offenbach hat Strafanzeige wegen Beschädigung öffentlichen Eigentums gestellt. Auf Facebook war zuvor ein kurioses Video aufgetaucht. Dabei fuhr ein Luxuswagen eine Treppe an der Berliner Straße herunter.

Auf knapp 5000 Euro schätzt die Stadt Offenbach den Schaden an einer Fußgängertreppe am Hugenottenplatz. Bislang Unbekannte hatten sich dort eine mehr als fragwürdige Aktion einfallen lassen: Ein vor wenigen Tagen auf Facebook veröffentlichtes Video zeigt, wie mehrere Menschen einen Mercedes-Benz Luxuswagen auf die Treppe wuchten und über die Stufen hinunter zur Berliner Straße rumpeln lassen. Ein Passant hatte das Treiben mit seinem Smartphone nach eigenen Aussagen an einem Sonntag im September gefilmt und erst vor kurzem auf Facebook gestellt.

Mercedes fährt Treppe in Offenbach herunter: Hier geht es zum Video auf Facebook

„Ich hoffe, dass die Polizei nun weitere Hinweise aus der Bevölkerung erhält, die dabei helfen, die an der Aktion Beteiligten zu identifizieren“, teilte Offenbachs Ordnungsdezernent Dr. Felix Schwenke heute mit. Noch völlig unklar ist, ob die Gesuchten aus Offenbach stammen oder nicht. Nachdem op-online.de über den Vorfall berichtet hatte und auch die Polizei verständigte, wurde die Treppe untersucht. Der zuständige Eigenbetrieb der Stadt Offenbach (ESO) stellte inzwischen Strafanzeige wegen Sachbeschädigung.

Die zu Teil belustigenden Kommentare auf Facebook zu dem Video teilt das Ordnungsdezernat nicht: „Es mag ja sein, dass junge Menschen diese Aktion im Netz für cool halten. Dies ist aber alles andere als ein Dumme-Jungen-Streich, schließlich haben diese Leute nicht nur öffentliches Eigentum beschädigt, sondern auch die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer, insbesondere die von Passanten gefährdet.“ Schwenke betonte weiterhin, dass eine solche stumpfsinnige Aktion nicht ungestraft bleiben darf: „So einen Blödsinn können und werden wir nicht tolerieren. Deswegen haben wir auch sofort nach Kenntnisnahme des Vorfalls Strafanzeige gestellt.“

dr

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