Volunteers bei Mission Olympic erhalten Einblicke und Shirts

Stadt sucht viele fleißige Helferlein

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Freiwillige sind unentbehrlich: weder beim Confed-Cup in Brasilia, noch bei der Mission Olympic in Offenbach.

Offenbach - Es ist ein kleines Männchen aus Draht und Dichtungsringen, mit einem Paar Schuhen und einer Glühbirne als Kopf. Im Comic-Universum von Carl Barks hörte das unscheinbare Wesen auf den Namen „Little Helper“, übersetzt: „Helferlein“.

Auf solche setzt auch die lokale Mission Olympic. Zum großen Bundesfinale am Wochenende 6. /7. September werden in Offenbach noch jede Menge freiwillige Helfer gesucht. Spätestens seit der Frauen-Fußball WM 2011 in Frankfurt  sind sie unvergessen: Nette, junge, lächelnde Menschen in schwarzen Shorts und roten T-Shirts mit der unübersehbaren Aufschrift „Volunteer“. So viel Hilfe war eigentlich gar nicht nötig bei der Endrunde in Deutschland, aber sei’s drum. Die Fifa rüstet zur Fußball-WM im kommenden Jahr noch mal kräftig auf. Etwa 15 000 Personen werden für das Turnier in Brasilien ausgewählt. Das ist natürlich ein paar gewaltige Nummern größer als in Offenbach. Für die lokalen Organisatoren bei der Suche nach Deutschlands aktivster Stadt sagt Petra Schlachter: „Je mehr Helfer sich melden, desto besser...“

Es gibt keine hohen Hürden, um als Volunteer dabei zu sein. Voraussetzung: Am 6. September 2013 muss man mindestens 16 Jahre alt sein. Und die Organisatoren werben kräftig: „Mit deinem Einsatz trägst du maßgeblich dazu bei, dieses Riesenevent für Offenbach und tausende Besucher unvergesslich zu machen. Vorkenntnisse werden nicht benötigt – wir bereiten alle Volunteers im Vorfeld auf ihren Einsatz vor.“ Dafür gibt es Einblick hinter die Kulissen einer Großveranstaltung, ein wenig Ehre und die Chance, neue Menschen kennenzulernen.

Mission Olympic: Offenbach wird sportlich

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Außerdem bekommt jeder Helfer ein T-Shirt für die Zeit seines Dienstes, das er selbstverständlich behalten darf. Zusätzlich erhält jeder eine „Volunteer-Urkunde“. „Und wenn jemand gleich als Gruppe mitmachen möchtet, hat man die Chance auf attraktive Sonderpreise. Bei der Anmeldung ist ein Gruppenname zu vermerken, am besten den Namen eines Gruppenmitglieds“, sagt Petra Schlachter.

Falls es nicht klappen sollte mit dem freiwilligen Helferdienst – dabei sein und mitmachen kann man auch so. Schließlich geht es darum, aktivste Stadt Deutschlands zu werden. Bis Anfang Mai hatte das Sportamt Ideen für das Final-Wochenende gesammelt, mit denen sich Offenbach im Kampf um Titel und ein Preisgeld von 50 000 Euro gegen Bocholt durchsetzen will. Seit 2007 „schicken“ der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und Coca-Cola Deutschland Städte und Gemeinden auf die Mission Olympic, mit der der Breitensport sowie ein aktiver Lebensstil gefördert werden sollen.

Etwa 60 000 Offenbacher will Sportamtsleiter Jürgen Weil mit seinem Team in Bewegung bringen. Gut 220 Angebote finden während des Finalevents statt, die Teilnahme ist natürlich kostenlos. „Da ist auch für ausgesprochene Bewegungsmuffel etwas dabei“, meint Schlachter, „schließlich geht es auch um Spaß und das Gemeinschaftserlebnis.“ Auftakt ist am 6. September am „Tag des Alltagssports“ mit einem Tanz-Flash-Mob an allen Offenbacher Schulen und vielem anderen mehr. Dieses „warm-up“ geht in den „24-Stunden-Tag“ am 7. September über. Start ist der Hyundai-Firmenlauf durch die Innenstadt und die erstmals teilgesperrte Berliner Straße. Hier und im ganzen Stadtgebiet gibt es den ganzen Tag über kostenlose Mitmachangebote. Information und Anmeldung: www.offenbach.de/sport.

mk

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