Abgestimmtes Programm regelt Baustellen-Verkehr

Starkenburgring: Deckschicht wird erneuert

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Am Vormittag trafen die Energieversorgung und Baufirmen vorbereitende Arbeiten für die Asphalterneuerung am Starkenburgring. Seit gestern gilt auch eine Einbahnregelung aus Richtung Waldstraße/AOK. Vom Klinikum aus geht"s nur noch bis zur Kreuzung mit der Senefelderstraße.

Offenbach - Im Vergleich zu einer 8-Kilometer-Baustelle auf der A7 ist es Kleinkram, wenn im Starkenburgring die Deckschicht erneuert wird. Letztlich gleicht’s sich aber an: Es irritiert und nervt die Autofahrer.

Mit dem feinen Unterschied, dass in der Stadt noch Radler und Fußgänger hinzu kommen. Daher sind verkehrstechnische Laien doch erstaunt: Auf der vielgenutzten Ost-West-Verbindung (Krankenhaus!) ist gestern Vormittag am Friedrichsweiher die Ampelanlage ausgeschaltet. Während mehr oder weniger vorsichtig die Straßen gequert werden, ist ein Team der EVO, im Auftrag der Stadt für Bau, Betrieb und Wartung der Signalgeber verantwortlich, emsig tätig und gibt sofort Entwarnung: Die Signale sind nicht etwa für die dreiwöchigen Asphaltarbeiten lahmgelegt, sondern lediglich „für ein, zwei Stunden“. Der Grund: Sie spielen ein „abgestimmtes Baustellen-Programm“ auf, das für die Dauer der Arbeiten den Verkehr regelt.

Das bedeutet, dass die Kreuzung mit der Senefelderstraße komplett, wenn auch etwas eingeengt, offen bleibt. Der erste Bauabschnitt endet sozusagen mitten auf der Kreuzung, der zweite schließt sich an. Es ist Zentimeterarbeit für den Verkehrsfluss. Nicht zu verhindern ist der vorübergehende Verlust dutzender Parkplätze...

So entsteht ein Schlagloch

mk

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