Sternstunden für Mädchen aus Offenbach

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Die Offenbacherin Thuy (16) beim Casting in der Stuttgarter Porsche-Arena.

Offenbach - (kag) Im Herbst 2007 hatte es Tänzerin Hany (21) aus Offenbach bei der Casting-Show „Popstars“ ziemlich weit gebracht. Die Offenbacherinnen Esra (19) und Thuy (16) wollen es ihr nun nachtun: Heute um 20.15 Uhr ist Start auf Pro7.

Die Kandidatin Esra (19).

Die Jury um Detlef D. Soost sucht wieder musikalische Nachwuchstalente, diesmal unter dem Motto „Popstars - Du & ich“ ein Duo. Heute ist zu sehen, wie Esra und Thuy am 24. Juni in Stuttgart ganz vorne dabei waren. Sie sangen und tanzten sich unter die besten 23 von 1316 Bewerbern. Für die nächste Runde tritt Esra mit dem bekannten Lied „Amazing Grace“ an, während Thuy sich an Katy Perrys „Thinking of you“ versucht. Wie erfolgreich sie dabei sind, können die Zuschauer in der heutigen Sendung verfolgen.
In ihrer Freizeit singt und schauspielert Esra beim Gewaltpräventionsprojekt People‘s Theater. Sie wünscht sich eine Karriere als Musicaldarstellerin oder Popsängerin. Thuy besucht die 11. Klasse der Rudolf-Koch-Schule. Sie sprach mit uns über sich und ihr Erlebnisse beim Casting.

Thuy, was sind deine Hobbies, wie gestaltest du deine Freizeit?

Ich liebe Musik. Deshalb bin ich bei dem Tanzprojekt „Brothers ’n’ Styles“ in Offenbach dabei, wo wir uns einmal die Woche treffen und Choreographien einstudieren. Sonst mache ich mit Freunden oft private Gesangsaufnahmen und nehme Klavierunterricht.

Wie kamst du auf die Idee, dich bei „Popstars“ zu bewerben?

Die Sendung hat mir schon immer gut gefallen. Wegen meiner musikalischen Interessen träume ich von der Teilnahme an einem Casting, seit ich elf bin. In diesem Jahr hatte ich dann Glück. Am Tag des Castings in Stuttgart wurde ich 16 - und hatte damit gerade das Mindestalter erreicht. Die Erlebnisse an dem Tag waren somit ein recht ungewöhnliches Geburtstagsgeschenk.

Wie haben Eltern und Freunde reagiert?

Als ich meinen Vater gefragt habe, ob er mit der Bewerbung einverstanden ist, meinte er: „Natürlich. Das war schließlich immer dein Traum!“ Meine Eltern haben mich sehr unterstützt. Am nächsten Tag in der Schule habe ich es meiner Freundin erzählt, die sich sehr für mich gefreut hat und ziemlich aufgeregt war. Kurz darauf wussten es plötzlich ziemlich viele. Die Resonanz jedenfalls war durchweg positiv, alle haben mir Glück gewünscht.

Was macht den Reiz von „Popstars“ aus, welche Erwartung hattest du?

„Popstars“ ist perfekt für Leute, die mit anderen Musik machen wollen. Schließlich wird eine Band und kein Solokünstler gesucht. Außerdem hat der Tanz einen eigenen Stellenwert. Natürlich will ich möglichst weit kommen, aber im Mittelpunkt steht der Kontakt zu den anderen jungen Leuten und die Erfahrung an sich.

Kamst du mit der Jury gut zurecht?

Die waren ziemlich nett, haben mir sogar ein kleines Geburtstagsständchen gesungen. Obwohl man schon den Zeitdruck spürte, war die Atmosphäre insgesamt recht locker.

Kannst du dir eine Künstlerkarriere als deine Zukunft vorstellen?

Ich bemühe mich immer um neue Erfahrungen mit Musik und Tanz. Aber im Zweifelsfall würde ich mich für eine solide Schulausbildung entscheiden. Abitur zu haben, ist heute enorm wichtig.

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