Stolz auf Engagement bei Kickers

Frankfurt ‐ Stolz zeigte sich die Sparda-Bank Hessen bei der Vorlage ihrer Bilanzzahlen, dass sie im Dezember die Namensrechte für das Kickers-Stadion auf dem Bieberer Berg erworben hatte. „Wir sind froh, die Chance zu haben, uns in Offenbach hervorragend zu präsentieren“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Instituts, Jürgen Weber. Von Marc Kuhn

Er bestätigte, dass sich sein Haus das Engagement etwa 500.000 Euro im Jahr kosten lässt. 2009, das Jahr der schärfsten Rezession in der deutschen Nachkriegsgeschichte, schloss die Sparda-Bank mit Rekordzahlen ab. Der Jahresüberschuss sei von 6,7 auf 10,4 Millionen Euro gestiegen, erklärte Weber - ein Anstieg um 54,2 Prozent. Das Geldhaus habe damit das beste Ergebnis seit seiner Gründung erreicht. Verantwortlich dafür sei das „gut strukturierte Wertpapierportfolio“. Die Bilanzsumme der genossenschaftlich organisierten Bank habe erstmals die Fünf-Milliarden-Grenze erreicht. Sie sei von 4,7 auf 5,1 Milliarden Euro gestiegen. Dies sei ein Anstieg um 411 Millionen Euro oder 8,8 Prozent. Die Einlagen seien im vergangenen Jahr um 2,4 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro angestiegen, berichtete Weber. „Ein toller Vertrauensbeweis für unser Haus.“ Die Kunden hätten vor allem auf kurzfristige und sichere Anlageformen gesetzt. Das Provisionsergebnis sei von 9,8 auf 10,4 Millionen Euro gestiegen. Die Summe der Kredite sei von 2,13 auf 2,1 Milliarden gefallen. Weber machte für die Entwicklung Auswirkungen der Fusion mit der Sparda-Bank Kassel verantwortlich.

Er bestätigte, dass auch die Sparda-Bank Hessen von den Problemen mit Plastikgeld betroffen sei. Die etwa 33.000 Karten würden ausgetauscht. Im Inland gebe es keine Schwierigkeiten. Weber sprach aber von „gewissen“ Problemen im Ausland.

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