Telefonaktion mit Experten

Offenbach (kat) - Wer statt scharf nur noch schwarze Flecken oder netzartige Muster sieht, hat wahrscheinlich Probleme mit der Netzhaut. Bei Menschen ab 50 Jahren steigt die Gefahr von Augenkrankheiten.

In einer Telefonaktion beantworten Experten am Mittwoch, 14. September, die Fragen unserer Leser rund um dieses Thema. Eine Stunde lang werden der Chefarzt der Augenklinik im Bürgerhospital, Oliver Schwenn, die Diplompsychologin Dr. Katharina Enß, Cornelius Berzas, Facharzt für Augenheilkunde, sowie Augenoptikermeister Wolfgang Gaida am Telefon Rat und Antwort geben. Die genauen   Rufnummern werden wir Anfang kommender Woche bekannt geben.

Ins Leben gerufen wurde diese Sprechstunde von der Regionalgruppe Stadt und Kreis Offenbach für Menschen mit Netzhautdegeneration – „Pro Retina“. Die Selbsthilfegruppe feiert im Oktober 25-jähriges Bestehen. Das Jubiläum ist Grund für einen Themenmonat. Den Auftakt bildet „Leser fragen, Experten antworten“. Weiter geht’s am Samstag, 17. September, an der Ecke Marktplatz/Frankfurter Straße. An dem Infostand wird ein Optiker, der sich auf Sehbehinderte spezialisiert hat, von 10 bis 16 Uhr zu optischen und elektronischen Hilfsmitteln Auskunft geben.

Eine kostenloser Vortragsnachmittag am Samstag, 8. Oktober, bildet den Abschluss. Im Hörsaal des städtischen Klinikums (Starkenburgring 66) referieren Experten von 13 bis 17 Uhr über die Therapiemöglichkeit Netzhautchip und den Stand der Forschung zu Retinitis Pigmentosa, feuchte Makuladegeneration und seltene Netzhauterkrankungen.

Rund vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer verminderten Sehleistung – Weit- und Kurzsichtigkeit sind dabei noch die harmlosesten. „Oft werden Sichtprobleme auch nicht als solche wahr- oder ernstgenommen. Dabei sind die Therapiemöglichkeiten umso besser, je früher Netzhautkrankheiten erkannt werden“, warnt Pro Retina-Leiter Anton Fröhlich.

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