Saisonkennzeichen kann Vorteile bringen

Offenbach (ku) - Liebhaber-Fahrzeuge, Oldtimer, Wohnmobile oder Motorräder: Für Fahrzeuge, die überwintern, wird häufig das Saisonkennzeichen genutzt.

Lohnt sich ein Saisonkennzeichen? Welche Schwachstellen haben Motorräder nach dem Winter? Wie mache ich meinen Caravan fit für die Sommerzeit? Wo erhalte ich Pflegetipps und technischen Rat? Diese und andere Fragen beantworten Experten bei einer kostenlosen Telefonaktion für unsere Leser am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Am Telefon: Asterios Karatolios, Experte von der HUK-COBURG (069 85008279); Ralf Daelen, Caravaning-Experte vom Caravaning Industrie Verband e. V. (069 85008280); Wolfgang Möckel, ehemaliger Motorradsportler, Kundenbetreuer von Honda Deutschland GmbH (069 85008281).

Von dem 1997 in Deutschland eingeführten Saisonkennzeichen profitieren vor allem Fahrzeuge, die nur für einen begrenzten Zeitraum im Jahr genutzt werden, wie zum Beispiel Motorräder und Caravans. Der Vorteil: Man spart Zeit und Geld. Denn eine An- und Abmeldeprozedur samt der Gebühren entfallen. Außerdem verringern sich die Kfz-Steuer und Versicherungsprämie. Trotzdem gilt das Fahrzeug auch in der Ruhezeit als versichert. Außerhalb des angemeldeten Zeitraums dürfen die Fahrzeuge weder gefahren noch auf öffentlichen Straßen und Parkplätzen abgestellt werden. Der Versicherungsschutz gilt nur für private Garagen oder private, umfriedete Stellplätze.

Wer regelmäßig Tarife vergleicht und teure Policen kündigt, kann viel Geld sparen, da das Tarifniveau bei den Versicherern unterschiedlich ist. Das gilt für Saisonkennzeichen wie auch für „normale Tarife“. Wenn zum 1. April die Saisonkennzeichen aktiv werden, empfiehlt es sich für Motorradfahrer nach der Winterpause einige Sicherheits- und Pflegetipps zu berücksichtigen. So sollten vor der ersten Fahrt alle technischen und sicherheitsrelevanten Bestandteile der Maschine überprüft werden.

Auch für Wohnmobile gilt nach der Winterpause: Lichtanlage, Hupe, Außenspiegel, Betriebsflüssigkeiten und Reifendruck prüfen. Vor der ersten Fahrt mit Reisemobil oder Caravan sind einige Sicherheitsaspekte zu beachten. Die zulässige Gesamtmasse und die Achs- beziehungsweise Stützlasten dürfen beispielsweise nicht überschritten werden. Dabei hilft eine Packliste, am besten gleich mit Angaben über die richtige Aufbewahrung für insbesondere schweres Gut.

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