Tempelplatz-Streit

Grüne springen den Reitern bei

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Während auf dem benachbarten Tempelplatz der Reit- und Fahrverein Rumpenheim wegen eines Streits mit dem Eigentümer weichen muss, grasen gestern auf dem Goldockerhof noch friedlich die Ponys. Doch auch dort ist die Zukunft ungewiss. Der Hof soll versteigert werden.

Offenbach - Nach der Bürgerinitiative Rumpenheim melden sich auch die Grünen zu Wort im Konflikt zwischen Rumpenheimer Reitern und dem Eigentümer des Tempelplatzes.

Wobei sie unverhohlen Partei für den Verein ergreifen: Man sei vom rigorosen Vorgehen des Eigentümers irritiert, sagt der grüne Stadtverordnete Edmund Flößer-Zilz. Er fordere eine drastisch erhöhte Pacht, die den Verein zwinge, das Gelände und sein Hobby aufzugeben. Flößer-Zilz: „Es ist uns unverständlich, was dort vor sich geht. Denn anders als derzeit lässt sich das Gelände schon aus planungsrechtlichen Gründen kaum nutzen.“

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Unerwartete Wirkung

Die Stadt werde deshalb Plänen eine Absage erteilen müssen, die mit den festgelegten Schutzzielen für das Areal unvereinbar seien. Insbesondere betreffe das (Bau-) Maßnahmen am Reitgelände. Die Offenbacher benötigten Flächen zur wohnortnahen Erholung, zur Freizeitnutzung sowie zum Schutz der Natur. „Ratsam wäre, dass der Eigentümer seine Karten auf den Tisch legt und nicht den Reitverein zum Spielball seiner Interessen macht“, so Flößer-Zilz.

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(mad)

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