Polizei und Tierschutzverein suchen Zeugen

Tierquäler durchbohren zwei Tauben mit Pfeilen

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Es ist bisher nicht gelungen, die verletzte Taube einzufangen. Der Pfeil steckt noch im Hals.

Offenbach - Der Hals ist von einem Pfeil durchbohrt, doch sie hat überlebt. Diese Taube beobachten Anwohner der Bernardstraße/Taunusstraße bereits seit vergangener Woche.

Waren es anfangs noch zwei angeschossene Tauben (der anderen steckte der Pfeil im Hinterteil), wurde die andere nicht mehr gesehen. Wahrscheinlich ist sie an ihren Verletzungen verendet. Die Feuerwehr soll bereits erfolglos versucht haben, die Vögel einzufangen. Tierschützerinnen aus Offenbach und vom Frankfurter Stadttaubenprojekt versuchten am Sonntag und Montag, die Taube zu fangen, um sie zum Tierarzt zu bringen. Leider ohne Erfolg. Es gibt in der Straße Menschen, die das Tier aus Mitleid zum Beispiel auf dem Fensterbrett füttern. Dadurch ist die Taube nicht ausgehungert und kommt nicht herunter, was das Einfangen erheblich erschwert.

Deshalb bitten die Tierschützer, auf das Füttern zu verzichten. Sie freuen sich, wenn Anwohner die Fangaktion unterstützen und erhoffen sich zudem Hinweise auf den oder die Schützen. Das 1. Polizeirevier hat für diesen Tierquälerei-Fall eine Akte angelegt und ist unter Telefonnummer 069/8098-5100 erreichbar. Der Tierschutzverein Offenbach nimmt Hinweise unter der Rufnummer 069/858179 entgegen.

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