Sammelbehälter in der Stadt

Tonne für Elektromüll

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Offenbach - Die Stadt stellt heute einen Sammelcontainer für Elektromüll auf. Offenbach möchte so verhindern, dass Menschen ihren Elektroschrott illegal entsorgen.

Offenbacher sollen ausrangierte Elektrokleingeräte künftig einfacher entsorgen können. Die Kommune stellt heute einen öffentlichen Sammelcontainer in der Innenstadt (Parkplatz an der Frankfurter Straße, gegenüber dem Ledermuseum) auf. Eine weitere E-Schrotttonne soll im Stadtteil Bieber folgen. Bürger können die Tonnen zum Beispiel mit alten Haartrocknern, Rasierern, Mixern, Handys oder Bügeleisen füllen. Die Nutzung der Container ist kostenlos. Die in den Altgeräten enthaltenen Wertstoffe sollen nach dem Willen der Stadt zurückgewonnen werden. Das Angebot soll verhindern, dass alte Geräte illegal im Hausmüll oder in der Natur landen, teilte die Stadt mit. Das Entsorgen im Hausmüll ist seit 2006 gesetzlich verboten.

Ähnliche Modelle gibt es in Bad Vilbel und Darmstadt. In Bad Vilbel stehen große Behälter an 17 Plätzen - etwa vor Geschäften, Ämtern und Kindergärten. In Darmstadt gibt es nach Angaben der Stadt inzwischen 25 Container. Sie ergänzen wie in Offenbach die zentrale Sammelung auf Recyclinghöfen. In Darmstadt sollen die Container helfen, die Sammelmenge pro Jahr und Einwohner von im Schnitt sechs auf zehn Kilogramm zu steigern. Nach Einschätzung des hessischen Städte- und Gemeindebundes in Mühlheim sind die Schrott-Behälter "eine absolut gute Lösung". Sie ermöglichten den Bürgern kurze Wege. Allerdings sollten sie wegen der begehrten Rohstoffe sehr gut vor Dieben gesichert sein.

(dpa)

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