Manroland

Erneute Transfer-Verlängerung

Offenbach - Mehr als die Hälfte der entlassenen Manroland-Mitarbeiter ist vermittelt. Weil der Erfolg bisher so groß war, werden die Transfergesellschaften in Offenbach, Augsburg und Plauen erneut verlängert.

Sieben Monate nach der Insolvenz des Druckmaschinenherstellers Manroland hat mehr als die Hälfte der damals entlassenen 2000 Mitarbeiter eine neue Arbeit gefunden. Aufgrund der Vermittlungserfolge werde die Laufzeit der Transfergesellschaften in Augsburg, Offenbach und Plauen bis Ende September verlängert, teilte Insolvenzverwalter Werner Schneider am Mittwoch mit. Einschließlich der erhaltenen Arbeitsplätze in den drei Werken hätten sogar rund 75 Prozent der betroffenen Beschäftigten weiterhin oder wieder eine Stelle, und das sei ungewöhnlich viel.

Manroland war im Februar mit 4700 Beschäftigten in Deutschland in die Insolvenz gegangen. Die neuen Eigentümer übernahmen 2700 Beschäftigte, knapp 2000 mussten in die Transfergesellschaften wechseln.

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In Offenbach wurden bisher 495 von 894 Betroffenen oder 55 Prozent vermittelt. "Ich gehe in den kommenden Wochen von einer weiteren Steigerung der Vermittlungsquote aus", sagte Silke Wohlgemuth, Geschäftsführerin der Offenbacher Transfergesellschaft PRM. In Augsburg wurden 369 von 709 oder 53 Prozent vermittelt, in Plauen 158 von 328 oder 49 Prozent. "Wir haben in den vergangenen Monaten intensive Arbeit zusammen mit der Arbeitsverwaltung geleistet und auf diese Weise vielen Beschäftigten geholfen, einen Wiedereintritt in den Arbeitsmarkt zu finden", sagte Bernd Nickolay von der Transfergesellschaft PTG Augsburg.

dpa

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