Reaktion auf Berichterstattung

Trotz knappen Wohnraums: Satzung über Airbnb „obsolet“

Offenbach – Die Stadt reagiert auf unsere Berichterstattung über Airbnb-Wohnungen in Offenbach. Wie berichtet, fordert die SPD eine Ferienwohnungssatzung, durch die die Zweckentfremdung von Appartements durch die Vermietung an Urlauber eingeschränkt werden könnte.

Der Magistrat allerdings prüft erst, ob und in welchem Umfang Wohnraum in der Stadt durch die gewerbliche Vermietung verloren geht. Nach ersten Untersuchungen deutet alles darauf hin, dass es keine Satzung geben wird. Wie Jürgen Weil, persönlicher Referent von Baudezernent Paul-Gerhard Weiß mitteilt, ist das Airbnb-Angebot in Offenbach zu gering, als dass sich eine Satzung lohnen würde. Die von der SPD geforderte Reglementierung bezeichnet Weil als „obsolet“. Detaillierte Ergebnisse sollen Ende des Monats vorliegen. Bei einer von der Offenbach-Post vorgenommenen Überprüfung wurden für Mitte Februar sieben komplette freie Wohnungen zur Vermietung gefunden. Diese Zahl deckt sich laut Weil mit den Auswertungen des Magistrats. (stm)

Wird der Massentourismus endgültig zu viel?

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