Knackpunkt Brandschutz am Kaiserlei

Turnhallen wohl noch länger Flüchtlings-Notunterkünfte

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Edith-Stein-Schule in Offenbach

Offenbach - Die beiden Offenbacher Schulturnhallen in der Edith-Stein und der Anne-Frank-Schule werden möglicherweise noch länger als Flüchtlings-Notunterkünfte gebraucht als noch vor einigen Tagen angenommen.

Wie Sozialminister Stefan Grüttner heute Vormittag nach einem Besuch in der er als Erstaufnahmeeinrichtung geplanten Notunterkunft in einer Gewerbeimmobile am Kaiselei sagte, sei mit dem Umzug der Flüchtlinge von den Turnhallen in die Liegenschaft frühestens Ende nächster Woche zu rechnen. Unter Umständen geschehe das auch erst zwei oder drei Wochen später. In der Gewerbehalle samt Bürotrakt am Kaiserlei sind derzeit 150 Flüchtlinge untergebracht. Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass dort bis zu 1000 Menschen eine Unterkunft finden.

Bilder: Einblicke in die Notunterkünfte für Flüchtlinge

Knackpunkt ist derzeit noch der zu schaffende Brandschutz in dem dreigeschossigen Bürogebäude, wo Familien und alleinreisende Frauen untergebracht werden sollen. Grundsätzlich, sagte der Minister, sei die Immobilie, die demnächst vom Land als Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen geführt werden soll, gut für die Unterbringung von Flüchtlingen geeignet. Insbesondere seien hier Abtrennungsmöglichkeiten gegeben, so Grüttner. Nach dem Stand von gestern Vormittag sind in Offenbach derzeit in den beiden Turnhallen und in der Gewerbeimmobilie insgesamt 445 Flüchtlinge untergebracht. 155 Plätze sind noch frei.

Bilder: Einblicke in die Notunterkünfte für Flüchtlinge

mad

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