Über den Ozean mit Udo Jürgens

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Choreografie und Bühnenbild intensivierten die Stimmung des Musicals.

Offenbach - „Ich war noch niemals in Oberhausen…“ Dieses Lied, frei nach Udo Jürgens´ Hit „Ich war noch niemals in New York“, dürfen 250 Leser und Leserinnen unserer Zeitung künftig nicht mehr anstimmen. Von Thomas Hanel

Denn sie sind am Wochenende zum „New-York-Musical“ in die 280 Kilometer entfernte Ruhrgebietsstadt gefahren.

Mit fünf Luxusbussen brachte der Reiseveranstalter STEWA die Gäste der OP-Leserreise nach Oberhausen. Dort erlebten sie vergnügliche Stunden in einem der größten Einkauftempel Deutschlands, dem „Centro Oberhausen“ – um im Anschluss das Udo-Jürgens-Musical „Ich war noch niemals in New York“ zu genießen. Vorweg: Alle 250 Leser genossen den Tagesausflug, die hervorragende Musical-Aufführung und den tollen Service sowie die perfekte Logistik des Touristik-Unternehmens STEWA.

OP-Leserreise zu Udo Jürgens

250 Leser der Offenbach-Post fuhren zum Musical „Ich war noch niemals in New York“, das seit Dezember in Oberhausen aufgeführt wird. Geboten wurden die 20 größten Songs von Udo Jürgens.

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Schließlich mussten die Busfahrer zunächst einmal alle Gäste im Verbreitungsgebiet unserer Zeitung an über einem Dutzend Haltestellen einsammeln. So die Freundinnen Anita und Gabriele, beide große Udo Jürgens Fans. Morgens um 7.50 Uhr stehen sie an der Haltestelle in Seligenstadt. Der Bus ist pünktlich. Wie alle anderen Gäste werden die beiden mit einem Willkommensfrühstück im Bistro-Bereich des Busses überrascht, bevor sie ihre Plätze im Oberdeck des bequemen Reisemobils einnehmen.

Während der Fahrt informiert Chauffeur Achim über Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke und gibt insbesondere den Damen wertvolle Tipps, wie zum Beispiel den folgenden: „Wenn Sie ins Shoppingcentrum Centro kommen, nehmen Sie die Kreditkarte ihres Mannes und lassen Sie sie glühen!“

Weit über 200 Fachgeschäfte

Gelegenheit dazu gibt´s im Centro reichlich. Weit über 200 Fachgeschäfte, Kaufhäuser und Restaurants sind dort in einer riesigen Mall nach amerikanischem Vorbild zusammengelegt. Haushaltsartikel, Mode für jeden Geschmack, Juweliere, Unterhaltungselektronik, Bücher – die zwei Stunden vor der Musical-Aufführung reichen kaum, um die ganze Vielfalt kennenzulernen.

Die lange Anreise wurde unseren Lesern durch perfekten Service verkürzt.

Wenige Schritte vom Centro entfernt ist das Metronom-Theater, wo „Ich war noch niemals in New York“ aufgeführt wird. Und die 250 hessischen Teilnehmer der OP-Leserreise haben zudem das Glück, dass sie eine Vorstellung mit der Top-Besetzung (Musical-Stars Charlotte Heinke und Karim Khawatmi) in den Hauptrollen erleben dürfen. Die Geschichte auf der Bühne ist schnell erzählt: Zwei ältere Heimbewohner verlieben sich, wollen aus dem Heim ausbrechen und sich einen Traum erfüllen. Eine Schifffahrt nach New York. Ihre erwachsenen Kinder wollen sie daran hindern. Die Kinder: ein alleinerziehender Vater (Khawatmi) sowie eine zickige und ehrgeizzerfressene TV-Moderatorin (Heinke). Irgendwie gelangen das junge und das betagte Paar auf das Schiff und dümpeln gemeinsam Richtung Amerika. Zeit für Kinder und Eltern sich wieder anzunähern – und vor allem Zeit, um 20 Udo-Jürgens-Evergreens zu hören. Ob „Griechischer Wein“, „17 Jahr, blondes Haar“, „Merci“, „Ehrenwertes Haus“, „Mit 66 Jahren“ oder „Aber bitte mit Sahne“ – nichts fehlt, alle Lieder werden in die Handlung eingebunden. Schöne Arrangements, tolle Stimmen, überzeugende Darsteller und Melodien, die jeder kennt und summen kann.

Es war toll

Auch die Freundinnen Anita und Gabriele. „Es war toll. Die Tänzerinnen und Tänzer, die Musik. Die drei Stunden im Theater sind wie im Flug vergangen“, sind sie völlig begeistert vom Musical, zu dem sie mit der OP-Aktion gereist sind.

Zeit für die Heimreise. Und wieder funktioniert die Logistik auf den Punkt. Abendessen und Getränke (zivile Preise!) werden in den Bussen gereicht, halbstündig geben die Fahrer über Lautsprecher durch, wenn im Bistro-Bereich des Busses wieder Plätze frei sind und Gäste vom oberen Reisedeck nach unten kommen können. An der Raststätte Medenbach an der A3 schlägt erneut die Stunde der Logistik-Profis von STEWA. Die 250 Gäste werden exakt so auf die Busse und Zubringer verteilt, dass sie jeweils nur wenige Stationen abfahren müssen, um schnell an ihren Heimatort zu kommen. So geht es auch Anita und Gabriele, die gegen 22 Uhr das heimatliche Seligenstadt erreichen. Und einig sind sich die Udo-Jürgens-Fans auch: „Es war ein toller Tag!“

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