Umzug mal anders: Mit vollgepacktem Kleinwagen über die Autobahn

Offenbach (mbr) - Nicht schlecht staunte am Montag eine Streifenbesatzung der Verkehrsüberwachung des Polizeipräsidiums Südosthessen, als sie ein „Umzugsauto“ der besonderen Art auf der A3 in Höhe des Parkplatzes Hainbach erblickte.

Der Fahrzeugführer war auf einem etwa 1.200 Kilometer langen Weg von seiner ungarischen Heimat zu seinem neuen Wohnsitz in Remscheid unterwegs. Hierbei hatte sich der Fahrer entschieden, seinen Kleinwagen als Transportfahrzeug zu benutzen. Nachdem im Innenraum des Wagens alles vollgepackt und kein Platz mehr vorhanden war, deponierte der 42-Jährige sein restliches Hab und Gut auf den Dachgepäckträger. Durch Gurte und verschiedene Knotentechniken hatte er vier Fahrräder, eine Matratze sowie diverse Holzmöbel und Latten verzurrt. Dabei hatte der Ungar sich vor der Abfahrt sichtlich Gedanken um die Sicherung gemacht, was aber bei dieser Menge auf dem Dach des Fabias absolut unmöglich war.

Auf der Suche nach einer kostengünstigen Lösung

Die über 200 Kilometer lange geplante Weiterfahrt bis zu seinem neuen Wohnort wurde ihm von den Ordnungshütern somit untersagt, was in der Folge bedeutete: Eine kostengünstige Lösung musste her. Da ein Mietwagen für den Fahrer nicht in Frage kam, entschied er sich für die fachgerechte Entsorgung des überschüssigen Ladegutes bei einem Wertstoffhof, bevor der dann seine Fahrt fortsetzen konnte.

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