Transfergesellschaft betreut Härtefälle

Weitere Unterstützung für Teil der Ex-Roländer

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Offenbach (ku) - Knapp die Hälfte der noch in der Transfergesellschaft verbliebenen ehemaligen Mitarbeiter des insolventen Druckmaschinenherstellers „manroland“ wird drei Monate länger - bis Ende des Jahres - von der PRM betreut.

„Von insgesamt noch 366 Beschäftigten in der PRM erhalten 181 diese Verlängerung“, erklärte gestern Marita Weber, die erste Bevollmächtigte der IG Metall Offenbach. Das habe der Beirat des Härtefonds beschlossen. Da die Transfergesellschaft noch über finanzielle Restmittel verfüge, könne die PRM Härtefälle wie ältere und schwerbehinderte Ex-Roländer weiterbetreuen. „Wir wissen, dass dieser Personenkreis es besonders schwer hat, einen Arbeitsplatz zu finden“, berichtete Weber. „Bisher haben 59 Prozent der ursprünglich in die Beschäftigungsgesellschaft eingetretenen 895 Personen einen Arbeitsplatz gefunden.“

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Alle 366 Ex-Beschäftigten werden mit den von Brüssel genehmigten Mitteln aus dem Europäischen Globalisierungsfonds weiterqualifiziert. Die EU-Kommission hatte insgesamt 5,35 Millionen Euro für die drei Standorte von „manroland“ in Offenbach, Augsburg und Plauen genehmigt.

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