Unwetter setzt Offenbach unter Wasser

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An der Offenbacher Kreuzung Sprendlinger Landstraße/Odenwaldring drückte das Wasser Gullydeckel hoch.

Offenbach - Heftige Gewitter mit starkem Regen hielten in Offenbach Feuerwehr und Polizei auf Trab. In Heusenstamm-Rembrücken kam es am Montag kurz nach 20 Uhr vermutlich durch einen Blitz einschlag zu einem längeren Stromausfall. Von Claudia Bechthold +++Fotostrecke+++

Schwerpunkt des Unwetters war allerdings Offenbach. Dort standen zeitweise Straßen komplett unter Wasser, Brandmeldeanlagen lösten Fehlalarme aus und in mehreren Stadtteilen liefen Keller voll. Ruhiger blieb es im Kreis Offenbach. Doch wurden auch aus Krotzenburg, Hainstadt und Obertshausen mehrere voll gelaufene Keller gemeldet.

Gegen 20 Uhr gingen die ersten Notrufe bei der Feuerwehr ein. Kurz darauf war die Zahl der Anrufe so hoch, dass die Telefonleitungen völlig überlastet waren. Viele Hilfesuchende erhielten keine Antwort. Auch die Polizei konnte nicht einspringen.

Auf der A 661 kam es zu zwei Verkehrsunfällen mit Blechschaden und einem Lichtverletzten.

Bilder vom Unwetter

Unwetter in Offenbach

Sowohl auf der Offenbacher Mainstraße als auch im Kaiserleikreisel standen die Fahrbahnen so hoch unter Wasser, dass Autofahrer nicht mehr weiterfahren konnten und von der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen befreit werden mussten. An mehreren Stellen der Stadt drückten die Wassermassen Gullydeckel nach oben. Bis 22 Uhr waren der Feuerwehr in Offenbach rund 140 Einsatzstellen gemeldet. Um allen Bürgern helfen zu können, wurden alle Feuerwehren der Stadt, Freiwillige Wehren aus Neu-Isenburg, Mühlheim, Heusenstamm, Dreieich, Rodgau und Obersthausen sowie das Technische Hilfswerk aus Offenbach und aus Neu-Isenburg angefordert.

Zu einem der vielen voll gelaufenen Keller gehörte auch der des 2. Polizeireviers an der Berliner Straße. Die meisten Notrufe erreichten die Helfer allerdings aus dem Nordend, aus dem Stadtteil Kaiserlei und aus Lauterborn.

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