Unwetter in vergangener Nacht

Ein Verletzter, zahlreiche Einsätze 

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Ein Bild aus dem Taunus.

Offenbach/Frankfurt - Entwurzelte Bäume, abgedeckte Dächer und ein Leichtverletzte: Das Unwetter der vergangenen Nacht hat vergleichsweise überschaubare Folgen in der Region. In Offenbach blieb es bei Sachschaden.

Gestern am späten Abend stürmte und gewitterte es über der Region. Während es in die Süddeutschland zu einem heftigen Unwetter kam, waren die Schäden in der Umgebung überschaubar. Laut Angaben der Polizei wurde in Frankfurt ein Mensch von einem herabfallenden Ast getroffen und leicht verletzt. Größere Sachschäden entstanden jedoch nicht. Am Frankfurter Flughafen mussten abflugbereite Maschinen warten, weil auf dem Vorfeld wegen einer Gewitterfront keine Flugzeuge mehr abgefertigt werden konnten. Nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport fielen zwar keine Flüge aus, vier landende Maschinen mussten aber umgeleitet werden. Das Verkehrsministerium genehmigte nach eigenen Angaben an Deutschlands größtem Airport 35 Starts nach 23 Uhr. Normalerweise gilt dann ein Nachtflugverbot.

In Offenbach musste die Feuerwehr ebenfalls zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Bäume und Straßenlaternen stürzten auf parkende Autos, auf einer Baustelle stürzte eine Mauer ein. 

Die Wettervorhersagen der kommenden Tage

In Wiesbaden war die Feuerwehr etwa 300 Mal im Einsatz. Elf Besuchern einer Gaststätte versperrten umgestürzte Bäume den Weg nach Hause - hier schnitten Einsatzkräfte die Straße frei. Auch die Besucher eines Golfplatzes wurden von umgewehten Bäumen an der Heimfahrt gehindert. In Südhessen verzeichnete die Polizei nur vereinzelte Sturmschäden: Umgewehte Verkehrsschilder und Bauzäune, heruntergewehte Äste und einige umgestürzte Bäume. Auf dem Darmstädter Heinerfest wurden einige Fahrgeschäfte zwischenzeitlich angehalten.

In Mittelhessen wurden mehrere Bahnstrecken wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Betroffen war vor allem die Region zwischen Marburg und Gießen, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte.

Unwetter in Offenbach (Ende April 2014)

Unwetter in Offenbach

dpa/dani

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