Ganztägige Warnstreiks am 21. April

Verdi kündigt Streiks an Kliniken in Offenbach und Hanau an

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Offenbach/Hanau - Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes versucht die Gewerkschaft Verdi den Druck zu erhöhen. Sie kündigte für den 21. April ganztägige Warnstreiks an hessischen Krankenhäusern an.

Betroffen sind die Städte Hanau, Gelnhausen, Frankfurt, Offenbach, Dillenburg, Gießen, Marburg, Bad Homburg und Bad Soden, wie Verdi am Mittwoch mitteilte. Verdi reagierte damit auf das von der Gewerkschaft abgelehnte Angebot für die Beschäftigten von Bund und Kommunen. Die Arbeitgeber boten drei Prozent mehr Lohn und Gehalt für zwei Jahre. Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent sowie eine Erhöhung der Auszubildenden- und Praktikantenentgelte um 100 Euro monatlich. Von den Verhandlungen über den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen (TVöD) sind bundesweit rund zwei Millionen Beschäftigte betroffen, davon rund 185.000 in Hessen.

Die nächste Verhandlungsrunde soll am kommenden Montag in Potsdam starten. Verdi-Landesbezirksleiter Jürgen Bothner sagte zu den Warnstreiks: "Wir werden uns jetzt steigern." Bisher habe man Maß gehalten und nur mit vielen kleineren Aktionen auf die Forderungen aufmerksam gemacht. Er erwarte von den Arbeitgebern, "dass sie eine kräftige Schippe drauflegen".

dpa

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