Viele Abiturienten mit Eins komma X

Offenbach - Sie geben sich durchweg zufrieden mit den diesjährigen Abschlüssen, die sieben Schulen, die in Offenbach zum Abitur führen. Von Angela Friedrich

Das sind die drei regulären städtischen Gymnasien Leibniz-, Albert-Schweitzer- und Rudolf-Koch-Schule, die auf Wirtschaft und Technik spezialisierte Oberstufen anbietenden Theodor-Heuss-Schule und Gewerblich-technische Schule, die nach August Bebel benannte Kreis-Einrichtung mit Schwerpunkt Gestaltungs- und Medientechnik sowie die konfessionell-private Marienschule. Rund 500 junge Leute haben sich in dreizehn beziehungsweise zwölf Schuljahren für drei schriftliche und zwei mündliche Prüfungen qualifiziert. Das Gros hat bestanden.

Viel Arbeit und Nerven stecken hinter dem Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife. Nach den akademischen Feiern mit Übergabe der Zeugnisse und den Abi-Bällen macht sich jetzt Entspannung unter den neuen Abiturientinnen und Abiturienten breit. Erinnerungen an die schönen Seiten der Schulzeit werden wieder wach: So schlimm, wie immer getan wurde, war’s ja doch nicht.

Und wenn mit Beginn der Sommerferien der Abschied von der Schule unwiderruflich ist, starten die jungen Erwachsenen in einen neuen Lebensabschnitt.

Überall Zufriedenheit

Auch für die Schulleitungen, die das in Hessen seit 2007 eingeführte Zentralabitur jedes Jahr mit Spannung erwarten, beginnt jetzt eine ruhigere Zeit. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Gesamtergebnis“, sagt Studienleiter Martin Schweinsberg von der Leibnizschule, „alle unsere Abiturienten haben bestanden. Das ist ungewöhnlich und freut uns daher umso mehr.“ Auch Rolf Winckler, Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums an der August-Bebel-Schule, ist „ausgesprochen zufrieden“ mit dem Verlauf der Prüfungen.

Ebenfalls freuen können sich die Pädagogen an der Albert-Schweitzer-Schule und der Marienschule. An beiden Gymnasien gibt es dieses Jahr 22 Schüler, die eine Eins vor dem Komma haben.

Viele sehr gute Absolventen hat auch die Gewerblich-technische Schule. „Leider haben wir aber nicht so viele Schüler im Zweier-Bereich, weswegen wir mit dem Schnitt unzufrieden sind“, sagt Annette Bickel vom Fachbereich Gymnasium.

„Wunderbar“ ist das Abitur an der Rudolf-Koch-Schule verlaufen. Elmar Gerhart, stellvertretender Schulleiter, lobt die Schülerinnen und Schüler: „Viel besser als im letzten Jahr, besonders, weil fast alle bestanden haben.“

Die Offenbacher Abitur-Daten 2011 im Überblick

Albert-Schweitzer-Schule: Durchschnitt: 2,51, nicht bestanden haben 6 von 109 Schülern. Jahrgangsbester: Kai Matthes (1,0)

Leibnizschule: Durchschnitt: 2,48, alle 83 Schüler haben bestanden; Jahrgangsbeste: Florian Thoß (1,0), Tajinder Singh Dhaliwal (1,1), Jan Wasserziehr (1,1).

Rudolf-Koch-Schule: Durchschnitt: 2,5; nicht bestanden haben 3 von 117 Schülern Jahrgangsbeste: Lena Grahl (1,1), Alexander Krauß (1,2)

Theodor-Heuss-Schule: Jahrgangsbestnote: 1,6; weitere Informationen konnte die Schule nicht liefern.

Gewerblich-technische Schule: Durchschnitt: 2,6; nicht bestanden haben 4 von 60 Schülern; Jahrgangsbeste: Mareike Harder (1,0), Pascal Friedrich (1,1), Jonas Klesy (1,2); Michael Sennert (1,2)

Marienschule: Durchschnitt: 2,33; nicht bestanden hat eine von 69 Schülerinnen; Jahrgangsbeste: Deborah Albrecht (1,0), Denise Gratwohl (1,2), Verena Leihs (1,2), Marie Luise Dambly (1,4), Kathrin Emmert (1,4), Kathrin Zych (1,4).

August-Bebel-Schule: Durchschnitt: noch nicht ermittelt, auf jeden Fall besser als 3; alle 75 Schüler bestanden; Jahrgangsbeste: Katharina Köhler (1,4), Miriam Slowik (1,5), Joachim Wisnewski (1,5).

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