Second-Hand-Kleidung zum Kilopreis

„Vintage Kilo Sale“ auf dem Gelände des Alten Schlachthofs

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Mehrere junge Frauen durchsuchen zwei Einkaufswagen auf einer Verkaufsveranstaltung für gebrauchte Kleidung nach Kleidungsstücken.

Offenbach - Eine Flohmarkt-Party mit Second-Hand-Kleidung zum Kilopreis: Mit diesem Konzept hat die Mainzer Startup-Firma darpdecade am Wochenende in Offenbach regen Anklang gefunden.

Mehr als 1000 Menschen kamen nach Angaben der Veranstalter auf das Gelände des Alten Schlachthofs, um sich beim ersten „Vintage Kilo Sale“ in Hessen gebrauchte Kleider oder Pullis auszusuchen. Zeitweise gab es einen Einlass-Stopp, um kein Gedränge aufkommen zu lassen. „Komischerweise sind die coolsten Sachen immer in Offenbach“, sagte die 22-jährige Frankfurter Studentin Ann-Kathrin. Was im vergangenen Jahr in einem Hinterhof der Mainzer Neustadt gestartet wurde, fand inzwischen auch in Hamburg und Köln sein meist junges Publikum. Die Flohmarkt-Aktionen sind nur ein Baustein des Geschäftsmodells von darpdecade-Gründer Robin Balser. „Wir wollen raus aus dem Zyklus von Kleider kaufen, dreimal tragen und dann wegwerfen“, sagte der 26-Jährige. Dem Kiloverkauf folgen Tauschpartys. Außerdem entwickelt die Firma eine App für eine digitale Plattform zum Tauschen von Kleidung.

Auf Schatzsuche - Vintage-Mode ist eine Reise durch die Zeit

dpa

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