Visitenkarte in Tönen

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Haben gut lachen: Die Mitglieder des Offenbacher Vokalensembles Prophet vor der Vieille Eglise in Puteaux. Dort führten sie mitdem gastgebenden Chor „Les Saisons“ das Requiem von Gabriel Fauré auf.

Offenbach - (nn) Ein Gastspiel des Offenbacher Vokalensembles Prophet hat dazu beigetragen, eine Jumelage der Partnerstädte Offenbach und Puteaux als Kulturaustausch auf höchstem Niveau zu gestalten.

Anlass für die Reise an die Seine war der Europatag. In der Vieille Eglise von Puteaux, einer Kirche in gotischem Stil, führte das Ensemble zusammen mit dem gastgebenden Chor „Les Saisons“ das berühmte Requiem von Gabriel Fauré auf. Daneben erklangen Chorwerke von Joseph Haydn. In diesem Jahr gedenkt die Musikwelt dieses Wiener Klassikers, der vor 200 Jahren starb. Wie das Offenbacher Vokalensemble Prophet ist Les Saisons ein kleiner Kammerchor. Beide mischten sich in wunderbarer Homogenität zu den romantischen Klängen der wuchtigen Orgelbegleitung. Die von Prophet unter Leitung von Christoph Siebert dargebotenen Lieder für vierstimmigen Chor von Haydn fanden großen Beifall.

In der vollbesetzten Kirche waren Vertreter der Partnerstädte Opocno (Tschechien) und Mödling (Österreich) neben der Bürgermeisterin von Puteaux und Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider zu Gast. Im Anschluss gab es einen Empfang, der, wie in Frankreich üblich, nicht nur von Reden, sondern auch mit vorzüglichem Wein und bester Küche umrankt war. Das war gerechter Lohn für wundervolle Anstrengungen.

Neben der intensiven Probenarbeit vor dem Konzert hatten die Sänger Gelegenheit, Paris bei Nacht zu sehen. Am Tage nach dem Konzert wurde die Garnier-Oper besichtigt. Das prächtig gestaltete Haus gehört zu den ersten Opernhäusern der Welt. Und beim Abschiedsessen konnten sich OB Schneider und die Vertreter des Vokalensembles schon schöne Gedanken darüber machen, wie man in zwei Jahren die Jumelage in Offenbach gestalten will. Der herzliche Empfang und die gelungene Aufführung in Puteaux bleiben jedenfalls in bester Erinnerung.

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