Bald neues Ettikett

Vorläufiges Aus für „Offenbacher Bier“

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Der aktuelle Lagerbestand darf noch verkauft werden.

Offenbach - Es war so etwas wie lokale Identität und schmeckte vielen Kennern des Gerstensafts seit April 2016. Nun hat ein missliebiger Wettbewerber erreicht, dass das „Offenbacher Bier“ vorerst nicht mehr unter diesem Namen vertrieben werden darf.

„Das gilt so lange, bis wir eine Brauerei in Offenbach errichtet haben“, sagt Bier-Macher Josip Budimir. Der aktuelle Lagerbestand betont er, dürfe noch verkauft werden. Bislang wurde das „Offenbacher Bier“ mit seinem mit Eichel und Eichenblättern verzierten roten Etikett in der Arnsteiner Brauerei von Michelsbräu in Babenhausen abgefüllt. Wie Brauer Budimir weiter berichtet, wird es voraussichtlich ab November zunächst ein neues Etikett für den Offenbacher Gerstensaft geben. Gleichzeitig sucht er nach Räumlichkeiten in Offenbach, in denen er eine Brauerei betreiben kann. Infos gibt es auch unter www.offenbacher-stoff.de. (mad)

Bier wird in Offenbach schon seit geraumer Zeit nicht mehr gebraut. Daran wollen junge Unternehmer nun etwas ändern: Gleich zwei Nachwuchs-Biermacher haben die Absicht, in der Stadt eigene Brauereien aufzumachen.

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