Gute Vorsätze fürs neue Jahr: Eingehalten?

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Keanu Günzler: „Mein guter Vorsatz ist längst gescheitert: Ich wollte meine Schulnoten verbessern. Dafür hätte ich aber in den Weihnachtsferien etwas machen müssen. Hab’ ich aber nicht. Für die Halbjahreszeugnisse ist es jetzt spät, aber im letzten Monat vor den Sommerferien reiße ich’s raus. Dann schalte ich einen Gang hoch.“
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Tasso Keoseoglou: „Ich spiele Fußball bei den Kickers, hoffe aber, andere Angebote zu bekommen oder in die A-Jugend aufzusteigen. Deshalb heißt es: mehr trainieren, noch häufiger ins Fitness-Studio. Und laufen. Richtig angefangen habe ich damit noch nicht. Da müsste ich auf einiges verzichten - zum Beispiel auf Schokolade.“
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Heinz und Hannelore Dreiling: „Wir waren mit dem vergangenen Jahr sehr zufrieden und möchten alles so beibehalten. Wobei - wir würden gerne mehr reisen, an die Nord- oder Ostsee fahren. Aber im Sommer geht das schlecht, da muss unser Garten gemacht werden. Vielleicht machen wir Winterurlaub. Wir wollen uns dieses Jahr trauen, wieder Ski zu fahren.“
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Jakob Kiehl: „Vorsätze sind unnötige psychologische Stützen und enttäuschen nur. Deswegen mache ich mir keine. Jeder muss selbst entscheiden, was er verändern will. Man darf das nicht von einem bestimmten Tag abhängig machen. Um einen Vorsatz in die Tat umzusetzen, brauche ich kein neues Jahr. Ich warte einfach auf den richtigen Moment.“
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Gisela Krahl: „Früher hatte ich gute Vorsätze; nicht mehr rauchen, mehr Sport. Aber das wird ja sowieso nichts. Spätestens nach zwei Tagen habe ich meine Vorsätze immer gebrochen. Ich gehe gern Standard tanzen und würde gern weniger Stress haben. Das sind aber keine Vorsätze für mich, das versuche ich täglich zu leben und umzusetzen.“
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Jennifer Heubach: „Ich habe mir vorgenommen, mit dem Rauchen aufzuhören. Es hat nur Nachteile. Bislang halte ich durch. Ich studiere Sportwissenschaften, spiele Fußball und laufe Halbmarathons - Nikotingenuss war da nicht die beste Entscheidung. Das Geld, das ich nicht mehr für Zigaretten ausgebe, spare ich für einen Thailand-Urlaub.“
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T. Rikotträger: „Gute Vorsätze? Klar. Tolle Tore, tolle Siege, toller Aufstieg. Als Dankeschön fürs neue Stadion. Aber ich muss sagen: Es liegt nicht nur an uns! Ich kann nicht mehr als schießen. Ich darf da mein Vorbild Toni Polster zitieren: Außerdem standen da 40 Leute auf der Linie... Eins steht aber fest: Rot und Weiß ein Leben lang.“
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Tobias Bauer: „Mein guter Vorsatz ist noch in Arbeit: Ich möchte die Aufnahmeprüfung für mein Musikstudium in Leipzig bestehen. Ich spiele Schlagzeug, und um zugelassen zu werden, muss ich viel üben. Aber ich denke, ich schaffe das - trotz großer Konkurrenz. Außerdem möchte ich dieses Jahr weiterhin viel klettern gehen.“
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Die guten Vorsätze fürs neue Jahr sind schnell gefasst. Und genauso schnell verworfen. Oder? Die Redaktion hat sich mit Abstand vom Jahreswechsel in der Innenstadt von Offenbach umgehört und die Passanten nach ihren guten Vorsätzen gefragt.

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