Vorzügliche Jedi von der Maineiche

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Zahlreiche Vierbeiner wurden im Offenbacher Verein für Deutsche Schäferhunde geprüft.

Offenbach (nn) ‐ In der Zeit der Prüfungsvorbereitung schwangen die Mitglieder im Verein für Deutsche Schäferhunde den Hammer.

Renovierung und Wärmedämmung des Vereinsheims unter der Bauleitung von Torsten Hoffmann beanspruchten viel Zeit – nahezu 700 Arbeitsstunden. Auf die Prüfungen hatte das offenbar keinen Einfluss. In der Klasse der Begleithunde, die als Einstiegsprüfung eine Voraussetzung für das weitere Arbeiten mit einem Schutzhund darstellt, führten Christin Kopp ihre Bina von der Maineiche und Nathalie Roskaritz ihr Akkyra vor.

In einem ersten Teil galt es den Gehorsam der beiden Schäferhündinnen unter Beweis zu stellen, um in einem zweiten Teil außerhalb des Übungsplatzes die Verträglichkeit der Vierbeiner in der Öffentlichkeit zu überprüfen. Manfred Weber erkannte beiden Tieren den Titel des geprüften Begleithundes zu. In der Einstiegsklasse der Schutzhunde führte Anja Nägele ihren Vox von der Maineiche zur Schutzhundeprüfung A vor und erhielt nach guter Unterordnung und sehr gutem Schutzdienst die Gesamtnote Gut bei 176 von 200 Punkten.

Hundesport auf hohem Niveau

Die gerne als Königsklasse bezeichnete Stufe SchH 3 war mit vier Startern gut besetzt. Bereits bei der Fährtenarbeit zeigten alle Vierbeiner einen hohen Ausbildungsstand und wurden auch in der Unterordnung ihren Ansprüchen gerecht. Nachdem auch der abschließende Schutzdienst keine Wünsche offen ließ, wurden Hans-Jürgen Schewe mit seinem Quantum vom Wolkenstein und Günter Daab mit seinem Enzo vom Obertor gute, Rüdiger Kopp mit Alpha vom Wolfstanz sehr gute und Jenny Mohr mit ihrem Jedi von der Maineiche gar vorzügliche Leistungen bescheinigt.

Dabei zeigten insbesondere Übungsleiter Rüdiger Kopp, der mit Alpha die Schäferhündin des Vereinskameraden Hans Zaleike führte, sowie die 2. Übungsleiterin Jenny Mohr, die ihren Jedi in diesem Jahr bereits erfolgreich auf der Bundessiegerprüfung vorstellen und einen hervorragenden 32. Platz erreichen konnte, Hundesport auf hohem Niveau. Kopp verfehlte nach tollem Schutzdienst die Gesamtnote Vorzüglich um nur drei Zähler. Jenny Mohr erreichte diese Traumnote nach 97 Punkten bei der Fährtenarbeit, 96 Punkten in der Unterordnung und fantastischen 99 Punkten im Schutzdienst nicht nur in der Gesamtnote, sondern bereits in allen Einzelsparten und erhielt verdient die dafür ausgelobten Pokale.

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