Wachwechsel beim Wetterdienst

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Neuer Wetterdienst-Präsident: Prof. Dr. Gerhard Adrian

Der Wechsel an der Spitze von Offenbachs bekanntester Bundesbehörde vollzog sich gestern im stillen Kämmerlein. Peter Ramsauer, als Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung der oberste Chef des Deutschen Wetterdienstes (DWD), verabschiedete dessen Präsidenten in Ruhestand und führte gleich den Nachfolger ein. Von Thomas Kirstein

Der 65-jährige Wolfgang Kusch, DWD-Leiter seit 2005, hatte keine Zeremonie unter Beteiligung der Öffentlichkeit gewollt. Neuer Präsident ist Gerhard Adrian (53). Der habilitierte Meteorologe und Professor für Meteorologie an der Universität Karlsruhe war bisher Vizepräsident und Mitglied des DWD-Vorstands. Adrian studierte von 1975 bis 1981 Meteorologie an der Universität Karlsruhe. Nach der Promotion 1985 und Habilitation 1993 folgten zwei Vertretungsprofessuren in Karlsruhe und Mainz.

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Seinen beruflichen Weg beim Deutschen Wetterdienst begann Adrian 1999 als Leiter des Geschäftsbereichs Forschung und Entwicklung und Mitglied des sechsköpfigen Vorstands. 2006 wurde er zum Vizepräsidenten der Bundesbehörde mit rund 2500 Beschäftigten berufen.

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