Fund aus dem Zweiten Weltkrieg

Im Wald da sind die Bomben

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Sieht nach einer gezielten Suche nach Metall aus: Der Blindgänger liegt in einem frisch gegrabenen Loch.

Offenbach (tk) - Der Offenbacher Jeremy Mackeldey sucht im Stadtwald Pilze und findet Bomben. Zumindest deren Reste.

Vor einem guten Jahr, im August 2011, hat er die erste Stabbrandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt, an diesem Freitag die zweite im dichten Forst zwischen dem Gelände der Arbeiterwohlfahrt und der Autobahn. Beide Male hat er die Polizei verständigt, die wiederum den Kampfmittelräumdienst beim Regierungspräsidium verständigte. Die britischen Bomben sind etwa einen halben Meter lang und sechseckig mit einem Durchmesser von sechs Zentimetern.

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Was Jeremy Mackeldey beim jüngsten Fund beunruhigt: Offensichtlich lag der Metallkörper zuvor in 20 Zentimeter Tiefe verborgen, worauf ein frisch gegrabenes Lock hindeutet. Er vermutet, dass ein Sondengänger auf der Sucht nach Wertvollem im Wald unterwegs war und auf den Sprengkörper stieß. Die 2011er Bombe lag dagegen an der Oberfläche, nur von Laub bedeckt, herum.

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