Warnung vor neuen Betrüger-Mails

Offenbach (mr) -  Es sind erneut täuschend echt aussehende Phishing-Mails im Umlauf. Das Tückische daran: Immer öfter überlisten sie auch die „Spamfilter“ der Computernutzer.

In den vergangenen Wochen wurden Bankkunden vermehrt Opfer von Programmen, die sensible Bankdaten ausgespäht haben. Im aktuellen Fall geht es um eine Webseite, die der Hompage eines Kreditkartenunternehmens mit Hauptsitz in Luxemburg täuschend ähnlich sieht.

In der E-Mail werden Links aufgeführt, die augenscheinlich zu VISA und Mastercard führen. In Wirklichkeit sind die Seiten aber manipuliert und dienen nur dazu, sensible Kreditkartendaten auszuspähen. Häufig fallen bei genauerem Hinsehen einige Unstimmigkeiten auf: So fehlen bei einigen Wörtern die Umlaute - ein deutliches Indiz für eine Fälschung.

E-Mails immer auf ihre Plausibilität prüfen

Um sich vor derartigen Zugriffen zu schützen, rät der Leiter des Internetfachkommissariats, Rainer Lechtenböhmer, E-Mails immer auf ihre Plausibilität zu prüfen und den Spam-Filter auf eine hohe Sicherheitsstufe zu stellen. Auch sei es hilfreich, nur mit eingeschränkten Benutzerrechten im Netz zu surfen, um zu vermeiden, dass ungewollte Programme installiert werden können. Zusätzlich empfiehlt Lechtenböhmer, den Rechner immer mit aktuellen Antiviren-Programmen, Anti-Spyware, Firewall und Sicherheits-Updates des Betriebssystems auszustatten. 

Beim Online-Banking sollte man die Internetseite der Bank immer direkt in der Browser-Eingabezeile eingeben. Auch fragen Banken niemals nach persönlichen Zugangsdaten (PIN und TAN) im Zusammenhang von „Sicherheitsüberprüfungen“ oder „Wartungsarbeiten“. Dies ist auch für Kreditkarten- und Zugangsdaten für Packstationen der Fall.

Rubriklistenbild: © Pixelio

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