Kaum noch Hoffnung für Vermissten

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Die Rettungskräfte beginnen mit der Bergung.

Offenbach (alk) - Im Frankfurter Osthafen ist am Donnerstag eine Wasserleiche geborgen worden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um jenen 43-jährigen Italiener aus Mühlheim handelt, der vor drei Wochen auf der Nordseite der Carl-Ulrich-Brücke in den Main gefahren war.

Wie die Frankfurter Polizei mitteilte, können noch keine Angaben zur Todesursache gemacht werden. Die Leiche ist zur Obduktion ins Rechtsmedizinische Institut gebracht worden. Allerdings gebe es bislang keine Hinweise auf ein Verbrechen Zeugen hatten am Nachmittag des 18. März beobachtet, wie ein rotes Auto vom Gelände des Offenbacher Rudervereins Undine aus in den Fluss gefahren war und die Rettungskräfte alarmiert.

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Von Hubschraubern und Booten aus suchten Polizisten und Feuerwehrleute damals nach dem Fahrzeug und möglichen Insassen. Den auf dem Dach liegenden VW Golf älteren Baujahrs ertasteten schließlich die Taucher 100 Meter flussabwärts am Grund des Flusses. Mit einem Kran wurde das Auto noch am selben Abend geborgen. Von dem Fahrer fehlte bis gestern jede Spur.

Wie die Frankfurter Polizei ebenfalls gestern mitteilte, hat eine Spaziergängerin an der Staustufe Griesheim bereits am Mittwoch eine weitere Wasserleiche entdeckt. Die Identität des asiatisch aussehenden Mannes ist noch ungeklärt.

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