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Hitzewelle kommt: Erste Kommune reagiert mit drastischer Entscheidung

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Hoch „Yvonne“ bringt den Hochsommer zurück. 

Hitze-Hammer in Hessen! Die anrollende Sahara-Luft lässt die erste hessische Kommune zu drastischen Mitteln greifen.

  • Hitze kehrt zurück nach Deutschland  
  • Am Donnerstag mehr als 38 Grad  
  • Nachts kaum Abkühlung 
  • Zum Wochenende dann Gewitter erwartet  
  • Darmstadt gibt Mitarbeitern hitzefrei

    Update, 23. Juli, 10:44 Uhr: Tag Zwei der ultimativen Hitzewoche ist angebrochen - mit erwartetem Höhepunkt von 40 Grad am Mittwoch. Jetzt hat die Stadt Darmstadt als erste Kommune Konsequenzen gezogen. 

Jochen Partsch, Oberbürgermeister (Grüne) und Personaldezernent der Stadt Darmstadt hat in einer Mitteilung der Stadt erklärt, seinen Mitarbeitern für morgen bereits ab 13 Uhr hitzefrei zu geben. Damit ist Darmstadt die erste hessische Kommune, die zu derart konsequenten Mitteln greift. 

Darmstadt: Ämter schließen nach dem Mittag

Aufgrund der für Mittwoch zu erwartenden extrem hohen Temperaturen hat sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt kurzfristig entschlossen, die Öffnungszeiten derjenigen Ämter mit Publikumsverkehr an diesem Tag entsprechend anzupassen", heißt es in einer Pressemitteilung.

Statt der mittwochs üblichen verlängerten Öffnungszeiten bis 18 Uhr werden die Ämter nur bis 13 Uhr geöffnet sein. Dafür öffnen sie jedoch statt um 8 bereits um 7 Uhr.

Kein Recht auf Hitzefrei

In Deutschland besteht laut Arbeitsrecht kein Anspruch auf Hitzefrei, allerdings ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, die Gesundheit seiner Arbeitnehmer zu gewährleisten.

Büros ab 35 Grad sind laut Recht nicht als Arbeitsräume geeignet, dort müssen Kühlmaßnahmen ergriffen werden (Luftduschen, Wasserschleier, Hitzekleidung). Kann der Arbeitgeber keine der oben genannten Schutzmaßnahmen bereitsellen, muss der Arbeitgeber seine Mitarbeiter nach Hause schicken.

Leider gilt das Hitzefrei also nicht für alles von uns, manch einer mit einer Dachgeschosswohnung freut sich vielleicht sogar, in ein klimatisiertes Büro zu kommen. Wie auch immer - es wird diese Woche ziemlich unangenehm. Tipps zum Aushalten der Hitze gibt's hier unten drunter!

 

Update, 22. Juli, 13:47 Uhr: Hitze-Welle in Hessen. In dieser Woche erreichen die Temperaturen wegen der warmen Sahara-Luft bis zu 39 Grad. Deshalb steigt die UV-Belastung extrem an. Experten raten zu ausreichend hohem Sonnenschutz, einer Kopfbedeckung und genügend Flüssigkeitszufuhr. Wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net berichtet der tz, könnte die Hitze vor allem in der zweiten Wochenhälfte „unerträglich“ werden. „Dann sinken die Werte auch nachts kaum unter 20 Grad“, befürchtet der Wetterexperte und spricht von tropischen Nächten.

„Durch rechtzeitiges Vorbeugen und richtiges Verhalten können gesundheitliche Schäden vermieden werden“, erklärt Dr. Bernhard Bornhofen, Leiter des Stadtgesundheitsamtes in Offenbach. Er rät insbesondere, ausreichend zu trinken und dabei auch auf eine ausreichende Mineralienzufuhr (Salz) zu achten. „Statt natriumarmes Sprudelwasser sollte auf ein mineralreiches Wasser umgestellt werden.

Der Salzgehalt kann mit einer Lupe auf dem Kleingedruckten der Sprudelflasche als Natrium und Chlorid abgelesen werden. Der Salzgehalt lässt sich mit ein bisschen Erfahrung aber auch schmecken“, erläutert Bornhofen. Trinkwasser aus der Wasserleitung ist ebenso zur Erfrischung geeignet. Es enthält allerdings kaum Salz. Hier kann eine Prise Salz helfen. Auch durch Knabbern von salzigem Gebäck kann der durch Schwitzen erhöhte Kochsalzbedarf gedeckt werden. „Meiden sie Alkohol und essen Sie leichte Kost, wasserreiches Obst und Gemüse“, empfiehlt Bornhofen.

Der Hochsommer kehrt zurück: Mehr als 38 Grad am Donnerstag

Update, 21. Juli, 13:11 Uhr: Die Hitze kehrt zurück! Im Laufe der kommenden Woche steigen die Temperaturen auf mehr als 38 Grad. „Der Donnerstag könnte den Höhepunkt der Hitzewelle markieren“, sagt ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 

Ursache ist das Hoch "Yvonne". Es macht sich zum Wochenbeginn über Deutschland breit und schaufelt heiße Luft von Süden zu uns. Laut Prognose wird es am Montag im Süden und Südwesten mit 29 bis 33 Grad bei viel Sonnenschein zunächst am wärmsten. Spürbar kühler bleibt es nur im Norden und Nordosten. 

"Der Dienstag legt dann richtig los: Sonnig bei verbreitet 30 bis 33 Grad, in den Flussniederungen des Westens und Südwestens bis 35 Grad", berichtet der Wetterdienst. Am Mittwoch werde das Wetter ähnlich. Dann gebe es aber überall viel Sonnenschein bei 30 bis 36 Grad, im Südwesten und Westen lokal bis 38 Grad.

Am Donnerstag soll es richtig heiß werden. 33 bis 38 Grad werden erwartet, im Westen und Südwesten könne es noch etwas heißer werden. "In den Nächten wird es spätestens ab der Wochenmitte auch schwierig, was das Durchlüften angeht", sagte der DWD-Sprecher. Gerade in den Ballungszentren werde die Temperatur dann kaum noch unter 20 Grad sinken. Zum Wochenende hin werden Gewitter erwartet. Ob sie Abkühlung bringen, sei noch unklar. 

Update, 20. Juli, 21.29 Uhr: Aktuell warnt der Wetterdienst auch vor starken Gewittern im Main-Kinzig-Kreis.

Update, 20. Juli, 20.44 Uhr: Amtliche Warnungen vor starken Gewitter: Der Deutsche Wetterdienst warnt im Kreis Darmstadt-Dieburg und Stadt Darmstadt und im Kreis Groß-Gerau vor starken Gewittern. Diese können bis 21.15 Uhr auftreten. 

Update, 20. Juli, 20.19 Uhr: Erneute Warnung vor starken Gewittern in der Wetterau. Dort müssen die Menschen bis 20.45 Uhr mit Blitz und Donner rechnen.

Update, 20. Juli, 20.11 Uhr: Achtung Gewitter! Der Deutsche Wetterdienst verlängert seine Warnung vor starken Gewittern im Kreis Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt bis 20.45 Uhr. Nach wie vor gilt Warnstufe 2 von 4.

Wetter in Hessen: Deutscher Wetterdienst warnt vor Gewittern

Update, 20. Juli, 19.38 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starkem Gewitter im Main-Kinzig-Kreis und im Kreis Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt. Dort kann es nach aktuellem Stand bis 20 Uhr zu Gewittern kommen. Der Deutsche Wetterdienst gibt die Warnstufe 2 von 4 heraus. 

Update, 20. Juli, 19.07 Uhr: Das Wetter in Hessen bleibt ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst verlängert seine Gewitterwarnung in der Wetterau  bis 19.30 Uhr und gibt eine neue Warnung vor starkem Gewitter für den Main-Kinzig-Kreis heraus. Diese gilt ebenfalls bis 19.30 Uhr.  

Wetter in Hessen: Warnungen vor Gewittern in Offenbach und Darmstadt

Update, 20. Juli, 17.50 Uhr: Das Gewitter zieht durch Hessen. Der deutsche Wetterdienst warnt bis 18.30 Uhr in Kreis und Stadt Offenbach, dem Kreis Groß-Gerau und Darmstadt-Dieburg und Stadt Darmstadt  vor starken Gewittern. Diese können bis 18.30 Uhr eintreten.

Update, 20. Juli, 17.40 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst verlängert die Warnung vor starkem Gewitter im Wetteraukreis bis 18.30 Uhr. Dort sollen die Menschen weiterhin vorsichtig sein.    

Gewitter: Erste Warnungen für Wetterau und Hochtaunus

Update, 20. Juli, 16.55 Uhr: Ein Unwetter zieht durch Hessen. Der deutsche Wetterdienst warnt bis 17.30 Uhr vor starken Gewittern. Betroffen sind davon der Wetteraukreis und der Hochtaunuskreis. Der Wetterdienst warnt vor folgenden Gefahren: Örtlich kann es Blitzschlag geben. Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Während des Platzregens sind kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich.  

Wetter-Ticker: Hitze kommt nach Hessen zurück

Update, 20. Juli, 13.28 Uhr:  Mit dem Start in die neue Woche kommt die Hitze nach Hessen zurück. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt Temperaturen von deutlich über 30 Grad voraus. Am Sonntag ist es zunächst noch teils wolkig, heitert aber von Süden her auf, wie der DWD am Samstag mitteilte. Bei schwachem bis mäßigem Wind steigen die Temperaturen auf bis zu 30 Grad. Am Montag wird es trocken und heiß bei bis zu 32 Grad. Am Dienstag wird es dann den Meteorologen zufolge noch heißer. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 33 und 36 Grad und auch in der Nacht kühlt es mancherorts nicht unter die 20-Grad-Marke ab.

Update, 17. Juli, 15.43 Uhr: Am Wochenende wird das Wetter in Südhessen wechselhaft. Es sind zwar Temperaturen bis 28 Grad möglich, allerdings drohen auch Regen und Gewitter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. Nächste Woche kommt es dann zum Temperaturumsturz mit trockenem und heißen Hochdruckwetter. Bis 35 Grad kann es warm werden. Dieser Trend könnte laut DWD bis Mitte übernächster Woche anhalten. 

Update, 14. Juli, 17.08 Uhr: Langsam aber sicher kehrt der Sommer nach Hessen zurück. Temperaturen von bis zu 28 Grad sind bis zur Wochenmitte möglich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Sonntag mitteilte. Regen erwarten die Meteorologen zunächst erst einmal nicht mehr.

Zumindest Südhessen kann sich demnach über viel Sonne freuen, im Norden kann mitunter noch dichtere Bewölkung aufziehen. Zum Wochenstart am Montag sind unter den Wolken im Norden dem DWD zufolge Höchstwerte von 19 bis 23 Grad, im Süden schon maximal 21 bis 25 Grad möglich. Ähnlich soll es auch am Dienstag bleiben. Am Mittwoch könnten dann im Rhein-Main-Gebiet maximal 28 Grad erreicht werden. In Nordhessen hingegen bleibt es laut DWD unter hin und wieder dichteren Wolken mit bis zu 23 Grad weiterhin etwas kühler.

Update, 13. Juli, 08.10 Uhr: Der Sommer legt auch am Wochenende vorerst noch eine kleine Pause ein. Die Temperaturen werden demnach nur mäßig warm. Am Freitagmittag hatten knapp zwei Stunden lang Gewitter über Hessen getobt. Im Norden und in der Mitte Hessens standen zahlreiche Keller unter Wasser. 

So sah es am Freitag in Heuchelheim aus: Die Feuerwehr sichert eine überflutete Straße.

Update, 21.40 Uhr: Ein Youtuber hat höchstwahrscheinlich einen Tornado über Wetzlar gefilmt. Der Hessische Rundfunk zitiert seinen Wetterexperten Rainer Behrendt mit den Wort "Es könnte ein Tornado sein". Die "rüsselartige Form" der Wolke und die Rotation würden darauf hindeute. Mit Sicherheit sagen könne man es jedoch erst, wenn man die entstandenen Schäden betrachte, so Behrendt weiter.

Update, 17.02 Uhr: Heftige Gewitter mit Starkregen ziehen über Hessen. Der Frankfurter Flughafen stellte vorübergehend die Abfertigung von Maschinen und Passagieren ein. Nach Auskunft des Betreibers Fraport wurden zahlreiche Flüge annulliert.

Deutscher Wetterdienst gibt Warnungen heraus

Update, 16.50 Uhr: Während sich die Lage in einigen Regionen allmählich beruhigt, spricht der Deutsche Wetterdienst (DWD) für den Main-Taunus-Kreis eine neue Warnung vor schweren Gewittern (Stufe 3 von 4) aus. Es kracht am späten Nachmittag ebenfalls im Kreis Groß-Gerau, dem Wetteraukreis, dem Hochtaunuskreis, dem Main-Taunus-Kreis sowie in Stadt Darmstadt und Kreis Darmstadt-Dieburg.

Amtliche Warnung! Wetterdienst warnt vor starken Gewittern

Update, 13.25 Uhr: Es blitzt und donnert zur Stunde auch wieder im Wetteraukreis, im Main-Taunus-Kreis und im Hochtaunuskreis. Auch für die Städte Frankfurt, Offenbach und Darmstadt gibt es eine weitere amtliche Unwetterwarnung.

Update, 12. Juli, 13.17 Uhr: Aktuell ziehen starke Unwetter über Südhessen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Gewittern mit Blitzschlag in Frankfurt, Offenbach, dem Main-Kinzig-Kreis, dem Wetteraukreis, dem Kreis Groß-Gerau und dem Kreis Darmstadt-Dieburg. 

Zuvor waren die Gewitter schon über den Hochtaunuskreis und den Main-Taunus-Kreis gezogen.

Das Wochenende wird unschön

Update, 11. Juli, 17:17 Uhr: Herbst statt Hochsommer in Hessen: Das Wetter präsentiert sich zum Wochenende hin überwiegend nass und ungemütlich. Die gute Nachricht ist, dass damit auch die Waldbrandgefahr sinkt, doch Sonnenstrahlen sind dafür rar gesät. 

Für den Freitag kündigte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach viele Wolken an, nur im Süden kann sich der Himmel etwas auflockern. Zunächst regnet es bei Temperaturen zwischen 22 und 26 Grad nur vereinzelt, im Tagesverlauf wird das Wetter immer nasser; Gewitter, Starkregen und Hagel sind möglich. 

Am Samstag regnet es bei ähnlichen Temperaturen immer mal wieder, es kann auch vereinzelt gewittern. Etwas Besserung ist für Sonntag in Sicht. Auch dieser Tag beginnt zwar mit vielen Wolken, später lässt sich dann aber doch immer mal wieder die Sonne blicken. Es bleibt bei Werten zwischen 21 bis 25 Grad meistens trocken.

Eine Wetterkarte, die Angst macht

Update, 10. Juli, 12:01 Uhr: Die sommerliche Hitze scheint vorerst vorbei zu sein. Die Temperaturen bewegen sich in Hessen in den kommenden Tagen zwischen 19 und maximal 26 Grad Celsius. Ab Freitag folgen dann Schauer und teilweise kräftige Gewitter. Auch am Samstag werden kräftige Gewitter erwartet, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt. 

Update, 6. Juli, 15.14 Uhr: Diplom-Meteorologe Dominik Jung in Wiesbaden spricht aktuell von einer „Schockkarte für Deutschland!“*. Die Daten des US-Wetterdienstes NOAA sind beunruhigend. Für den Juli wird noch weniger Regen erwartet, als zunächst gedacht.

„Das ist in der Tat eine Wetterkarte, die Angst macht. So eine starke Niederschlagsanomalie sieht man selten auf diesen monatlichen Trendkarten. Ich kann mich nicht erinnern, überhaupt jemals so eine Karte gesehen zu haben“, erläutert Jung. „Deutschland trocknet nach diesen Zahlen im Sommer buchstäblich aus.“ Zudem sinken die Temperaturen demnächst. Nach der Hitzewelle könnten Minimalwerte von gerade einmal 14 Grad Celsius folgen - jedoch mit kaum Niederschlag.

Wetter: Heißester Juni aller Zeiten weltweit

Update, 2. Juli, 17.40 Uhr: Der vergangene Monat war der heißeste Juni aller Zeiten weltweit. Dies geht aus am Dienstag veröffentlichten Daten des von der EU betriebenen Copernicus-Dienstes zur Überwachung des Klimawandels hervor. Demnach lagen die Temperaturen im Juni weltweit 0,1 Grad Celsius über dem bisherigen Rekord vom Juni 2016. 

Insbesondere in Europa gingen die Zahlen drastisch nach oben. So war es in Europa rund zwei Grad heißer als im Durchschnitt. Die Hitzewelle in der vergangenen Woche sorgte für neue Rekordtemperaturen in mehreren Ländern. In Deutschland, Frankreich, Nordspanien und Italien lagen die Temperaturen rund zehn Grad höher als sonst. 

Update, 2. Juli, 12:13 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in Offenbach, Darmstadt, Groß-Gerau und Heppenheim vor erhöhter UV-Strahlung. Der DWD rät daher zur Verwendung von Sonnencreme und ausreichender Kleidung in direkter Sonneneinstrahlung. Die Temperatur bleibt heute warm, mit  Temperaturen in Nordhessen bis 22 Grad und in Südhessen bis 27 Grad.

Update, 1. Juli, 10.24 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in Frankfurt, Kreis und Stadt Offenbach, im Wetteraukreis sowie im Main-Kinzig-Kreis aktuell vor starken Gewittern. Die amtlichen Warnungen wurden am Montagvormittag verschickt. "Örtlich kann es Blitzschlag geben", so der DWD.

Flughafen Frankfurt heißester Ort in Hessen

Der Frankfurter Flughafen war am Sonntag übrigens der heißeste Ort in Hessen. Um 17 Uhr habe das Thermometer dort 39,3 Grad gezeigt, sagte eine Sprecherin des Wetterdienstes in Offenbach. Das sei Allzeitrekord für einen Juni in Hessen. Der Airport gehört zu den heißesten Orten in Hessen, weil es dort viele Asphalt- und Betonflächen gibt. Dahinter lag am Sonntag Dillenburg, wo 39 Grad gemessen wurden.

Update, 29. Juni, 18:00 Uhr: Die anhaltende Sommerhitze in Hessen macht vor allem obdachlosen Menschen besonders zu schaffen. Das sagte Katharina Alborea von der Diakonie Hessen der Nachrichtenagentur dpa. Zwar seien die Einrichtungen gut auf die Situation vorbereit, die Mithilfe der Bevölkerung sei aber wichtig.

Alborea appellierte deshalb an Passanten, auf die Obdachlosen zu achten. Reglos liegende Menschen sollten angesprochen werden, um zu überprüfen, dass alles in Ordnung sei - wie im Winter auch. „Man kann ihnen auch ruhig mal ein kaltes Wasser anbieten“, meinte Alborea. Im Notfall solle man in jedem Fall die Polizei rufen.

Update 29. Juni, 16:02 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat für das Wochenende vor hoher Wärmebelastung und hohen UV-Strahlungswerten gewarnt. Grund sei ein Hochdruckgebiet, das sich von Mitteleuropa nach Südosteuropa verlagere und dabei zunehmend heiße Luft auch nach Hessen lenke. UV-Strahlung erhöht das Risiko von Hautkrebs, wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung warnt.

Hitze: Rekordverdächtige Temperaturen am Wochenende, Warnung vom DWD

Update, 28. Juni, 10.49 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet mit bis zu 35 Grad am Samstag und sogar 38 Grad am Sonntag. "Da kann es durchaus sein, dass wir für den Juni noch mal rekordverdächtige Temperaturen erreichen", sagte ein Meteorologe des DWD am Freitag. "Zwischen 11 und 15 Uhr sollten Sie lange Aufenthalte in der Sonne vermeiden", so der Tipp der Experten.

Die Sonne könne erst ab Sonntagnachmittag wieder von Wolken bedeckt werden. Am Abend und in der Nacht sind vereinzelt Schauern möglich. Zum Wochenbeginn rechnet der Meteorologe dann mit Höchsttemperaturen bis 32 Grad südlich des Mains und 27 Grad in Nordhessen.

Hitze: Höchste Juni-Wert seit Aufzeichnung der Wetterdaten

Update, 27 Juni, 10.50 Uhr: An einigen Stationen in Hessen wurde gestern der höchste Juni-Wert seit Aufzeichnung der Wetterdaten gemessen. So etwa am Frankfurter Flughafen. Dort war es mit 37,5 Grad am heißesten, wie der Hessische Rundfunk berichtete. Der Hitzerekord für Hessen im Juni ist damit aber nicht geknackt: An einer Station in Frankfurt wies das Thermometer im Juni 1947 den Höchstwert von 38,2 Grad aus.

Temperaturen wie Ozonwerte bleiben auch am Donnerstag hoch. Immerhin dürften die Nächte deutlich kühler als die vorangegangenen „Tropennächte“ werden. Während in Teilen Hessens hohe Waldbrandgefahr herrscht, ist bei den meisten Badeseen des Landes alles im grünen Bereich.

Update, 26. Juni, 15.30 Uhr: Gute Nachrichten für alle Hitze-Geplagten: Die Extrem-Temperaturen legen am Donnerstag und Freitag eine kurze Pause ein. Laut wetter.com sind in Frankfurt dann "nur" noch 28 bzw. 26 Grad zu erwarten. Doch am Wochenende gibt der Sommer dann wieder Vollgas. Am Sonntag sind sogar 37 Grad prognostiziert.

Hitzewelle: Jetzt wackelt ein mehr als 70 Jahre alter Rekord

Update, 26. Juni, 9.33 Uhr: Wird nun ein mehr als 70 Jahre alter Hitzerekord gebrochen? Nach ohnehin schon heißen Tagen in Hessen soll es am Mittwoch noch ein bisschen extremer werden. Bei sonnigem und trockenem Wetter sollen die Temperaturen laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) in Teilen Südhessens auf bis zu 39 Grad steigen, sonst liegen die Höchstwerte bei 33 bis 37 Grad.

Da die Temperaturen für den Frühsommer sehr hoch sind, wird womöglich am Mittwoch ein Juni-Rekord aus dem Jahr 1947 geknackt. Der bisherige hessische Höchstwert liegt bei 38,2 Grad, gemessen am 27. Juni 1947 im Frankfurter Westend. Bundesweit liegt der Juni-Rekord bei 38,5 Grad, die ebenfalls am 27. sowie am 28. Juni 1947 im baden-württembergischen Bühlertal erreicht wurden.

Das hessische Sozialministerium warnt bereits vor einer "extremen Hitzebelastung", der DWD vor "ungewohnt hohen Werten" bei der UV-Strahlung. Zudem greift am Mittwoch die Hitzewarnstufe 2 nach dem Hessischen Hitzewarnsystem. Das liege daran, dass dann am vierten Tag in Folge gefühlte Temperaturen über 32 Grad erwartet werden, wie das Sozialministerium erklärte. 

Auch in einigen Büros dürfte es am Mittwoch wieder richtig warm werden. Gibt es eine Art Hitzefrei auf der Arbeit? 

Freiwillige Feuerwehr schlägt Alarm

Hitzewelle: Blow ups auf der A5

Update, 11.10 Uhr: Die Stadt Frankfurt schwitzt, und es wird noch wärmer. Die 40-Grad-Marke könnte in dieser Woche geknackt werden. Fnp.de* haben uns umgehört, was die Hitze mit der Stadt anstellt.

Update, 25. Juni, 08:14 Uhr: Heute sind für das Rhein-Main-Gebiet Temperaturen bis zu 37 Grad angekündigt und schon jetzt hat die Hitze Auswirkungen - nicht nur auf Mensch und Tier. Wie die Polizei mitteilt, wellt sich auf der A5 zwischen Heppenheim und Weinheim bereits der Asphalt. Deshalb bittet die Polizei die Autofahrer, vorsichtig zu fahren. 

Extreme Hitzewelle rollt durch Hessen: Was Sie darüber wissen sollten

Montag, 24.6., 14.45 Uhr: Die Hitzewoche hat mit dem Montag offiziell begonnen, schon in den vergangenen Tagen hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor der anrollenden Hitzewelle gewarnt.

Die Stadt Offenbach hat eine offizielle Hitzewarnung herausgegeben, mit der sie vor möglichen Risiken und Gefahren warnt, denn besonders gefährlich ist die Hitze für Kinder, chronisch Kranke und ältere Menschen. Für Ende der Woche erwarten Meteorologen Temperaturen von bis zu 40 Grad. Bis einschließlich Mittwoch wird es jeden Tag heißer“, sagte DWD-Meteorologe Adrian Leyser. Er sei sich relativ sicher, dass der Junirekord von 38,2 Grad geknackt werde. 

Waldbrandgefahr steigt deutlich im Rhein-Main-Gebiet

Am Montagmittag erreicht die UV-Strahlung vor allem in Südhessen ungewohnt hohe Werte, wie der DWD auf seiner Internetseite mitteilt. Am Dienstag soll die UV-Intensität aber wieder etwas abklingen, bleibt aber trotzdem noch alarmierend hoch.

Achtung: Heute und die kommenden Tage besteht eine erhöhte Waldbrandgefahr. Besonders das Rhein-Main-Gebiet erwärmt sich aufgrund der Sandböden um einiges schneller als der Rest des Bundeslandes.

Zur Erinnerung: Zwischen März und Oktober herrscht im Wald absolutes Rauchverbot, auch sollten Waldbesucher keine Glasflaschen liegen lassen - diese wirken im schlimmsten Fall wie Brenngläser.

(dr/aba/Tom/chw/dpa)

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*op-online.de und fnp.de sind Teil der Ippen-Digital-Zentralredaktion.

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