Georgi führt Unternehmen

Wieder Ruhe bei Verkehrs-Betrieben

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Anja Georgi

Offenbach - Nach den Personalquerelen der vergangenen Monate hat sich die Situation unter den Mitarbeitern der Offenbacher Verkehrs-Betriebe offenbar wieder beruhigt.

Wie Verkehrsdezernent und OVB-Aufsichtsratvorsitzender Peter Schneider gestern auf Anfrage mitteilte, hat die umstrittene Betriebsleiterin Anke Blank das Unternehmen zum 31. Mai ohne Abfindung verlassen. „Wir haben uns gütlich mit ihr geeinigt“, so der Bürgermeister.

Blanks Entlassung durch den damaligen OVB-Geschäftsführer Volker Lampmann hatte für große Unruhe im Betrieb gesorgt, für die letztlich der Geschäftsführer die Verantwortung übernehmen musste. Er war nach einer Magistratsentscheidung Ende April mit sofortiger Wirkung vom Dienst beurlaubt worden. Überlegungen, Anke Blank wieder einzusetzen, hatten das Betriebsklima weiter verschlechtert und sogar zu handfesten Auseinandersetzungen zwischen OVB-Mitarbeitern geführt.

„Dem Unternehmen entstehen keine Zusatzkosten“

Befürchtungen, die zum Stadtkonzern SOH gehörenden OVB müssten für die vorzeitige Beendigung des Vertrags mit Lampmann tief in die Tasche greifen, haben sich unterdessen nicht bestätigt. „Durch das Ausscheiden von Volker Lampmann entstehen dem Unternehmen keine Zusatzkosten“, so Schneider. Man habe sich auf eine vorzeitige Vertragsbeendigung zum 30. September geeinigt, er sei seit Ende April freigestellt.

Seinen Posten mit sofortiger Wirkung in Personalunion übernommen hatte die Geschäftsführerin der Gesellschaft Nahverkehr in Offenbach, Anja Georgi. Der Stadtkonzern habe, so der Dezernent, die rechtlichen Bedingungen dafür eruiert und grünes Licht gegeben. „Die gesetzlich vorgeschriebene Trennung von Besteller und Erbringer von Nahverkehrsleistungen ist nach wie vor gegeben.“

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