Wilhelmsplatz wird kippenfreie Zone

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Die ESO-Mitarbeiter Marcel Kreis (links) und Youssef El Khadoury setzen einen Aschenbecher auf einen Abfallbehälter. Sechs Stück haben sie gestern am Wilhelmsplatz montiert.

Offenbach ‐ Die Kippen auf Wegen, Plätzen und an Bushaltestellen sollen weniger werden. Dafür wollen ESO und Initiative „Besser leben in Offenbach“ sorgen und ließen deshalb sechs neue Aschenbecher auf die noch glänzenden Papierkörbe am Wilhelmsplatz montieren. Von Katharina Skalli

Ein wenig erinnern die blauen Aufsätze an Briefkästen. Vor einer schmalen Öffnung bietet sich ein Steg zum Ausdrücken der Glimmstängel an. Vorbei sein soll die Zeit, in der die hässlichen Überbleibsel ungesunder Nikotinsucht haufenweise auf grauem Asphalt zu finden waren. Vorbei auch die Zeit qualmender Papierkörbe, denn jetzt haben die Zigaretten ja einen separaten Entsorgungs-Platz für sich und können nichts entzünden.

Mehr über den Wilhelmsplatz lesen Sie in unserem Stadtgespräch zu diesem Thema.

Die neuen Abfallbehälter aus verzinktem Stahlblech sollen zur Verschönerung des Wilhelmsplatzes beitragen. Pro Woche kommen aus allen Offenbacher Papierkörben über sieben Tonnen Abfall zusammen. Knapp 400 der 1 500 Eimer sind mit Aschenbechern ausgestattet.

Mit dem Anbringen der Mülleimer setzt der Stadtdienstleister seine Sauberkeitskampagne zum Thema Zigarettenkippen fort, die im vergangenen Monat mit einer großen Plakataktion und dem Verteilen von rund 1100 Taschenaschenbechern gestartet ist. Im Herbst folgen weitere Aktionen. Dann stehen weggeworfene Kaugummis auf der Liste ganz oben.

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