Hessenmeisterschaft der Beachvolleyballer

Willkommene Feuerwehr-Duschen

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Auf der Tribüne herrschte immer große Begeisterung – die Fans der Anwärter um den Hessen-Titel heizten die Stimmung an.

Offenbach - Einfach gigantisch“, schwärmte Michael Relic, Geschäftsführer der Gewerbegemeinschaft Ring Center GbR. „Unsere Erwartungen wurden noch übertroffen. “. Von Patrick Leonhardt

Die Hessenmeisterschaft der Beachvolleyballer, die zum zweiten Mal hintereinander auf dem Parkgelände des Ring Centers stattfanden, erwiesen sich auch für Offenbachs Einkaufscenter Nummer Eins als Volltreffer. Und das trotz der tropischen Temperaturen von knapp 40 Grad Celsius am Sonntag. Während draußen die Sportler trotz ihrer knappen Outfits mächtig ins Schwitzen kamen, war es im gut gekühlten Einkaufszentrum, das am Sonntag zum Tag der offenen Tür eingeladen hatte, auszuhalten. Viele Besucher nutzten die Möglichkeit, nach ihrem Einkauf bei einem Eis oder kühlen Getränken den Volleyballern bei ihrem Sport zuzuschauen. Die einhellige Meinung der Zuschauer: „Das ist hier alles prima aufgebaut. Es macht Spaß zuzuschauen. Aber es ist ein bisschen zu heiß.“

Fotos vom Beachvolleyballturnier

Beachvolleyball: Hessische Meisterschaften im Ringcenter

Für Abkühlung sorgte mehrfach die Offenbacher Feuerwehr, die nicht nur die beiden Courts wässerte, sondern ihren Schlauch auch mal Richtung Tribüne hielt – sehr zur Freude der Zuschauer. Die Feuerwehr ist bei Veranstaltungen im Ring Center ein gern gesehener Gast: Bereits während der WM 2006 hatte sie beim Viertelfinale zwischen Deutschland und Argentinien die Zuschauer beim Public Viewing kräftig abgeduscht.

Beim Besuch der deutschen Beachvolleyball-Olympiasieger von London, Julius Brink und Jonas Reckermann, platzten am späten Samstagnachmittag auch die beiden Tribünen aus den Nähten. „Das war natürlich riesig“, freute sich Relic angesichts des großen Medien- und Zuschauerinteresses beim ersten Auftritt der beiden Goldjungs nach ihrem Olympiasieg in Deutschland – am Abend ging es dann weiter ins „Aktuelle Sportstudio“ nach Mainz. Und wer war auf (fast) allen TV-Kanälen zu sehen? Das Ring Center. „Ist doch prima“, schmunzelte der Geschäftsführer angesichts der deutschlandweiten Werbung.

350 Tonnen Sand

„Auch die Sponsoren sind sehr zufrieden“, freute sich Michael Relic weiter. Die Stände waren gut besucht, vor allem bei der EVO herrschte ein reges Treiben. Und der Nachwuchs hatte nicht nur beim Buddeln im Sand – 350 Tonnen wurden für das zweitägiger Spektakel herangefahren – seinen Spaß, sondern vor allem beim Wassertreten im extra aufgebauten Pool. 300 Tonnen Sand benötigten die Veranstalter für die beiden Courts, der Rest wurde für einen Warmmachplatz sowie einen kleinen Sandspielplatz verwendet. Zumba-Shows zum Mitmachen, Trommler, die die Stimmung anheizen, diverse Gewinnspiele für und mit den Zuschauern – dem Publikum wurde an beiden Tagen nicht nur attraktiver Sport geboten. Gutscheine für ein Eis oder einen Besuch im Sonnenstudio für die kälteren Herbst- und Wintertage waren heiß begehrt.

Die Zusammenarbeit zwischen Stadt Offenbach, Ring Center und Hessischem Volleyballverband lief erneut prächtig – „es hätte nur zehn Grad kälter sein können“, sagte Michael Relic lachend.

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