Ausbauvorbereitung sollte jetzt beginnen

Wirtschaft kritisiert Pläne zur A3

Offenbach - Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach vermisst die Priorisierung der Ausbauplanung des Streckenabschnitts der A3 zwischen dem Autobahnkreuz Offenbach und der Anschlussstelle Hanau.

IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner fordert: „Die A3 ist für die Wirtschaft eine der wichtigsten Verkehrsadern Deutschlands. Daher ist die vordringliche Planung zum Ausbau und zur Sanierung des Offenbacher Kreuzes richtig und sinnvoll. Doch auch der chronisch überlastete Abschnitt bis zur Anschlussstelle Hanau muss zügig geplant werden.“ Das Verkehrsaufkommen sei hier von 2010 bis 2015 um 27 Prozent gestiegen. Der priorisierte Ausbau des Offenbacher Kreuzes sei eine vorbereitende Maßnahme für einen späteren Ausbau des A3-Abschnittes. „Wir können daher nicht nachvollziehen, warum dann keine entsprechenden Ausbauplanungen stattfinden sollen“, so Weinbrenner. Wenn das Projekt 2021 auf den Bund übergehe, würden bisherige Planungen helfen, das Vorhaben mit höherer Priorität in der neuen Bundesfernstraßengesellschaft fortzusetzen.

Den Verweis auf begrenzte Planungskapazitäten bei Hessen Mobil und am Markt lässt Weinbrenner nicht gelten: „Wir sollten überlegen, auch Planungsgesellschaften aus europäischen Ländern, die freie Kapazitäten haben, einzubinden.“ (mic)

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