„Wohnungspolitische Leitlinien“

Offenbach ‐ Die „Wohnungspolitischen Leitlinien“ sollen Diskussionsgrundlage für die städtebauliche Entwicklung von Offenbach sein. Hier die Kernaussagen im Wortlaut. Von Achim Lederle

„1. Aufgrund noch mäßig steigender Einwohnerzahlen, schrumpfender Haushalte und dabei bis 2020 zunehmendem Wohnflächenbedarf je Einwohner entsteht ein Neubaubedarf von ca. 2 900 Wohneinheiten. Der Wohnflächenbedarf erhöht sich darüber hinaus noch um etwa 250 000 Quadratmeter bis 2020, da ein Nachholbedarf aus dem Bestand existiert.

2. Dieser Bedarf soll unter Beachtung ausreichender Freiflächenversorgung vorrangig durch Innenentwicklung gedeckt werden. Der zunehmende Wohnflächenbedarf erfordert Umstrukturierungen im Bestand. Durch die Innenentwicklung entstehen geringere Mobilitäts- und Infrastrukturkosten, die Ökobilanz wird verbessert. Potenziale für Innen- und Außenentwicklung sind vorhanden.

3. Die Stadtteile entwickeln sich unterschiedlich. Daher werden Stadtteilprofile und Handlungskonzepte erstellt. Sie sollen sich an Wohnungsmarktsegmenten und Nachfragergruppen orientieren. Hierfür werden:

- Die Stadtteile in ihrer räumlichen Lage und Ausdehnung verortet und mit den statistischen Einheiten abgeglichen

- Ein Monitoring auf Stadtteilebene aufgebaut und verstetigt.“ Die Maßnahmen sollen dazu führen, dass „...eine qualitative Aufwertung im Wohnungsbestand erfolgt, hierbei sollen die Gebäude energetisch optimiert und, wenn möglich, Barrieren reduziert werden.

Hochwertige Neubauprojekte werden befördert, hier wird besonderer Wert auf den energetischen Standard und Barrierefreiheit gelegt.

Die Attraktivität Offenbachs als Wohnstandort wird gesteigert und beworben.“

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