Trauer um WVO-Ehrenvorsitzender

Klaus Ortwein tödlich verunglückt  

Offenbach - Die Stadt Offenbach hat eine engagierten Vertreter ihres Sports verloren: Klaus Ortwein ist am Dienstag im Alter von 75 Jahren bei einem Unfall im Garten tödlich verunglückt.

Klaus Ortwein

Um ihn trauern neben der Familie besonders die rund 180 Mitglieder des Wassersportvereins Offenbach (WVO). Dem gehörte er 65 Jahre lang an, war dessen Vorsitzender von 1974 bis 1999, wurde danach Ehrenpräsident mit Sitz im Vorstand. Von 1950 bis 1990 war er als Schwimmer und Wasserballer aktiv, fungierte 20 Jahre lang als Kampfrichter und Schiedsrichter. „Wir sind bestürzt, wir haben eine wichtige Stütze des Vereins verloren“, trauert die 2. Vorsitzende Ute Robanus (WVO-Vorsitzender ist Ortwein-Sohn Peter).

Aktiv war Klaus Ortwein auch in der Kommunalpolitik. „Die SPD und die Stadt haben einen engagierten und liebenswürdigen Politiker und Menschen verloren“, erklärt Parteivorsitzender Felix Schwenke. Ortwein war von 2001 bis 2006 Stadtverordneter und Mitglied des Ausschusses Kultur, Schule, Sport sowie der Sportkommission. Er stammt aus einer sozialdemokratischen Familie, war Vorstandsmitglied im Ortsverein Südost/Gemaa Tempelsee und 43 Jahre Parteimitglied. „Er war ein feiner Typ, ein Mann klarer Worte, immer sachlich und angenehm“, erinnern sich viele Offenbacher. Bevor Ortwein Personalratsvorsitzender bei der Sparkasse wurde, leitete er die Filialen im Eschig und am Stadthof.

tk

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion