Kongress sucht nach Wegen, Innenstädte attraktiver zu gestalten

Von New York nach Offenbach

Offenbach - Die Größe allein ist oft nicht das Entscheidende. Dass die Weltmetropole New York durchaus Gemeinsamkeiten mit Offenbach aufweist, wurde gestern bei der Industrie- und Handelskammer Offenbach (IHK) deutlich.

Dort trafen sich Vertreter privater Initiativen aus zahlreichen Städten der Welt zu einem zweitägigen BID-Kongress. BID steht für „Business Improvement District“ und bezeichnet die strategische Zusammenarbeit von Gewerbetreibenden und Eigentümern, die mit eigenen Geldmitteln ihre Innenstadtbezirke für die Kunden attraktiver gestalten wollen.

Wie Tine Fuchs vom Dachverband der deutschen IHKs berichtete, haben die New Yorker mit der Sperrung des Times Squares – dem zentralen Verkehrsknoten Manhattans – für den Autoverkehr das große Ziel geschafft, den Umsatz der dort ansässigen Händler um 30 Prozent zu steigern. Auch Offenbach plant die zentrale Nord-Süd-Achse am Marktplatz zumindest für den Durchgangsverkehr zu sperren, um dort die Aufenthaltsqualität zu steigern. Und wie in New York gibt es auch hier eine BID-Initiative, das Karree Offenbach, das für seine Aktivitäten im vergangenen Jahr als beste bundesweite Initiative ausgezeichnet worden war.

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