Polizeipräsidien in Offenbach und Darmstadt vermelden Rekordtiefs

Zahl der Straftaten geht immer weiter zurück

Offenbach/Darmstadt - Die Polizeipräsidenten in Offenbach und Darmstadt haben gestern die Kriminalstatistiken für das Jahr 2014 vorgelegt.

Beiden zeigten sich äußerst zufrieden mit den umfangreichen Zahlenwerken, die als wichtige Parameter für die Bewertung der Arbeit der Polizei gelten.

Der Offenbacher Präsident Roland Ullmann, sein Präsidium Südosthessen ist zuständig für Stadt und Kreis Offenbach, Hanau und den Main-Kinzig-Kreis, war durchaus „ein bisschen stolz“. Das lag vor allem an zwei Zahlen: Die Gesamtzahl der erfassten Straftaten sank um 5,1 Prozent auf 47 567 und damit erstmals unter die 50 000er-Marke. Und die Aufklärungsquote von 58,2 Prozent ist der zweitbeste Wert seit Bestehen des Präsidiums in seiner jetzigen Form im Jahr 2001. Ullmann sprach von einem „seit Jahren anhaltenen positiven Trend“.

Gleichwohl weist die Statistik regionale und verbrechensspezifische Unterschiede aus. So seien die Fallzahlen in Hanau stark gesunken, in Stadt und Kreis Offenbach deutlich, aber im Main-Kinzig-Kreis nur moderat. Und es gab sogar zwei sogenannte Deliktsbereiche mit Zuwachs: der Aufbruch von Autos und der Diebstahl von Fahrrädern.

Auch im Kreis Darmstadt-Dieburg nahm die Zahl der Straftaten weiter ab. Insgesamt wurden 9 472 Fälle im Jahr 2014 angezeigt – im Vergleich zum ebenfalls schon sehr guten Jahr 2013 noch einmal 111 Delikte weniger. „Ein Rekordtief“, kommentierte Polizeidirektor Thomas Raths. Die Aufklärungsquote konnte im vergangenen Jahr mit 58,1 Prozent „auf sehr gutem Niveau“ gehalten werden. Im Vorjahr lag sie mit 59,1 Prozent nur geringfügig höher. Während die Diebstähle zurückgingen, sind die Zahlen bei Betrugsfällen und Sachbeschädigungen gestiegen.

re/st

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